Es fühlt sich ein bisschen wie ein Neuanfang an. Zu schnell nach oben gekommen, falsche Erwartungen von anderen und mir selbst. Ich konnte nur verlieren. Gemerkt hat es niemand. Jetzt stehe ich da. Wieder wackelig. Die Maske sitzt besser. Ich habe manchmal Angst, dass ich nur um Mitleid schreie. Dass ich mich selbst in eine …
Autoren-Archiv: Looka
Hausschnecke
Der Plan war hier einen Ort für schöne Texte zu schaffen. Aber am Ende kommt mein Mitteilungsbedürfnis durch, ich schreibe offen über mich und meine Umgebung. Ich habe es nie geschafft ein Tagebuch zu schreiben. Dreimal habe ich es versucht. Einmal habe ich ein paar Seiten geschafft. Ich habe den Geruch geliebt. Der Gedanke, irgendwann …
Verschwende meine Zeit
Das Haus nur kurz verlassen. Eine halbe Stunde bevor der Bäcker seine Türen schloss. Eines der wenigen Geschäfte, die heute offen hatten. Sie nennen es Neutralität. Also das feiern sie. Und National ist es auch. Die Milch war schon aus, so habe ich mir eine mit Vanille gekauft. Und Streuselapfelkuchen. Und Nussbrot. Wusste ich aber …
krank
Ich laufe um die Welt, immer schneller. Immer schneller. Alles dreht sich. Mein Kopf fühlt sich wohl, mein Körper ist am Ende. Es ist egal, so egal. Kein Wort, das ich noch weiß, bevor ich es rausschreie. Kein Mensch, der mich je so gesehen. Ich habe Spaß daran. Veränderung. Gleich bleiben. Zu wissen, dass es …
Freischreiben
Ich vermisse es tagelang an einem Blogpost zu nagen. Die Worte im Kopf hin und her wälzen, sie mit dem Fuß treten und wieder zu streicheln. Einige werden aussortiert und andere kommen neu hinzu. Wenn man es kaum erwarten kann an einen Computer zu kommen und den Text in einem Schwall herunterzuschreiben. Man muss nicht …
Ausflug
Worte. Ich zittere etwas. Als Blogger ist es nahezu unmöglich Texte zu schreiben ohne mit ihnen identifiziert zu werden. Und es ist auch in jedem Text etwas ich, doch wenn ich davon schreibe wie meine Finger über die kalte Wand streifen und ich immer weiter gehe bis aus dem streifen ein kratzen wird und rote …
Bruch
Schauer durch den Körper. Ich bin wieder in Wien. Alleine. Sitze im Bett und warte. Warte, dass sich etwas tut. Die Tage gehen vorüber, wenn man immer weiter klickt. Zurück bleibt das bittere Gefühl des Versagens. Ich, der Versager. Dann ist da noch das Impostor Syndrom. Wenn man sich einbildet die Erfolge stehen einem nicht …
42 Tage
Kannst du dich erinnern? Der Anfang. Als du mir geschrieben hast, dass du mich gut findest. Und ich dir. Ich habe gezittert. Vor Freude. Vor Aufregung. So surreal der Moment. Wir hatten uns nie gesehen, nie gehört, manchmal ein paar Zeilen ausgetauscht immer darauf bedacht den anderen nicht zu stören. Das Gegenüber für unerreichbar gehalten, …
Manchmal machen wir dumme Dinge
Ich habe darüber nachgedacht meinen Job hinzuwerfen. Es ist mir nicht leicht gefallen und es ist noch nicht dabei. Es gab Dinge, mit denen ich nicht mehr klar gekommen bin. Ich bin niemand, der wegen jeder Kleinigkeit herumheult, ich sauge Probleme auf, versuche sie zu verarbeiten, doch nicht immer ist es möglich. Wenn ich nicht …
In der Luft
Ich sollte nervös sein. Der Gedanke, dass es schief gehen könnte. Irgendwas. Vor vier Tagen habe ich angefangen zu lernen. In der Vorlesung war ich kein einziges Mal, sodass ich den Professor, das erste Mal bei der Prüfung selbst getroffen habe, was ich schade finde. Ein netter Mann mit einer ähnlichen Einstellungen zum Studium, wie …
Erfolgung
Ich sage Dinge zu, die mich zwar weiterbringen aber keinen Spaß machen. Vielmehr sträube ich mich dagegen, glaube nicht, dass es Sinn macht. Zugleich weiß ich, dass es mir hilft. Fuck. Schreiben um sich selbst zu ertragen. Schaut doch die ganzen Lichter da draußen, wie sie leuchten. Und im Lokal gegenüber sitzen die Menschen. Sie …
Drei Worte
Ich wünschte du wärest hier. Wir könnten durch die Nacht spazieren. Ich dir Geschichten erzählen. Wir würden lachen oder schweigen. Unsere Hände sich vorsichtig umspielend. Ein kleiner Kuss auf deine Wange, deinen Hals, deinen Mund. Ich flüstere dir ins Ohr, wie froh ich bin. Die Nacht ist warm. Die Luft spielt mir unseren Körpern, während …
Festgesteckt
Vielleicht sollte ich schlafen. Jedes Wort zieht sich eklig in die Länge und die Sätze lassen mich kochen. Es tut mir nicht gut. Ich muss es erst abschließen bevor ich darüber schreiben kann. All diese Gedanken, die sich vor meine Augen drängen, mir die Sicht erschweren. Seit Tagen lasse ich alles vorbeiziehen. Ich bin noch …
Höhenflug der Gefühle
Nachdem ich erneut gestolpert bin. Der Blick in den Terminkalender hat mich zweifeln lassen. An mir selbst, der Fähigkeit mein Leben in den Griff zu bekommen. All die Dinge, die man machen möchte und all die Dinge, die an einem vorbeiziehen, weil man sich nicht aufrafft und anfängt. Stattdessen lasse ich mich treiben und schiebe …
Burn all, leave the city.
Es bleiben immer Spuren. Oft habe ich davon geträumt reich zu sein. Reich und kalt. Ich würde das Leben verabscheuen und mich über all die Gestalten, die versuchen etwas daraus zu machen, lustig machen. Von Stadt zu Stadt fliegen, in Lofts und Hotels wohnen. Keine Drogen, aber viele Parties. Mit Menschen, die ich nicht kenne …
Veränderungen
Vage Gedanken über einen neuen Lebensabschnitt. Die letzten Jahre waren gut, aber es ist an der Zeit etwas zu ändern. Den ersten Schritt dafür habe ich getan. Was jetzt passiert weiß ich noch nicht. Es war keine leichte Entscheidung und es ist noch keine endgültige gefallen. Ich habe viel gelernt. Vor allem was ich in …
Kaputte Fetzen
Wer mit wirren Sätzen nichts anfangen kann, soll jetzt bitte wegschauen. Ich stecke fest. Habe mich selbst gefangen in einem zähflüssigen Sirup aus Gedanken, die so sehr ineinander verworren sind, dass ich es nicht schaffe auch nur einen davon zu Ende zu denken. Muss man nicht verstehen, weil es nur darum geht einen Teil davon …
Abstürze
Es geht mir gut. Nur manchmal vergesse ich das. Liege tagelang herum und ärgere mich über all die Dinge, die ich in der Zeit mache. Vor einem Jahr habe ich mit meiner Bakkalaureatsarbeit begonnen. Ich stehe noch immer am Anfang. Ein grober Grundriss, ein paar Quellen. Ich schreibe Arbeiten übers Wochenende, weil ich es nicht …
Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss.
Losgezogen um das Leben kennen zu lernen. Es ist knapp drei Jahre her, dass ich meine Heimat verlassen habe. Unterwegs war ich schon länger. Der kleine Junge, der genug hat vom Leben. Ich habe mich vermutlich nicht besonders von den anderen unterschieden. Die erste Liebe, unglücklich. Sieben Jahre habe ich mich daran festgeklammert. Das war …
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Bloggen
Das schöne am Blog. Niemand kann einem dreinreden. So zumindest die Grundannahme. Sobald man tiefer geht bemerkt man schnell, dass es darauf ankommt welche Priorität man ihm gibt. Würde ich für eine Zeitung oder einen Verlag schreiben, könnten meine Texte zurückgewiesen werden. Falls angestellt, fliege ich dann raus, wenn ich so weiter mache. Im Blog …
Now freak out
Ein Zeichen meiner Zeit. Die Vermischung der Sprachen. Und es hat schon immer statt gefunden. Immer war jemand dafür und andere dagegen. Hier kann mir niemand etwas sagen. Kontrolliere jegliche Kommunikation. Ich mag Kritik. Meistens macht sie mich stärker. Nur manchmal habe ich Angst, dass sie mich so in die Ecke drängt, dass ich meine …
Gesellschaftsgeschichte
Menschen sind zerbrechlich. Zumindest bin ich es. Doch, weil es die einzige Möglichkeit ist zusammenzuleben geben wir uns feste Persönlichkeiten. Wir imitieren andere, versuchen zu optimieren und uns zu entwickeln. Auslandserfahrung soll ganz toll sein. Ausland bedeutet auch einen kurzen Zeitrahmen zu haben, um sich auf andere einzulassen und ebenso von diesen angenommen zu werden. …
Verweise
Vielleicht müssen es keine Worte sein. Doch wie sollte ich sonst meine Freude ausdrücken. Manchmal quietsche ich. Dann ernte ich in den meisten Fällen kritische Blicke. Sozial gelerntes Verhalten ist in den meisten Fällen sinnvoll, hat sich aber teilweise in Formen entwickelt, die ich nicht unterstützen will. Sei wie du sein willst. Aber das muss …
Verhängt
Die neuen Nachbarn haben sich Vorhänge gekauft. Dichte, dunkelblaue Vorhänge, wie ich sie auch habe. Früher saß ich manchmal im dunklen Zimmer und schaute aus dem Fenster. Man lernt die Fenster kennen. Die in denen jeden Abend der Fernseher blau flackert und die, die niemals Licht anmachen. Als Ausgleich lasse ich meine Vorhänge auch meist …
Ausgefranst
Es ist spät. Ich schaue auf die Uhr. Mein Kopf ist leer. Gibt keine Story her. Ich freue mich. Über die Welt. Wie sie ist. Und immer war. Auf und ab. Eine wunderbare Frau. Selbst wenn sie manchmal weit weg ist, weiß ich, dass sie bei mir ist. Wenn man traurig ist, fällt das schreiben …
Einzeit
Im Hintergrund rattert der Telegraf. Manchmal muss man sich erinnern. Wer man ist. Wer man sein will. Ich weiß es nicht schreie ich ihn an. Verwirrter Blick, dann ignoriert er mich wieder und räumt weiter das Regal ein. Außer einer jungen Frau hat niemand meinen kleinen Auszucker mitbekommen. Milch gibt es im Kühlregal. Ich nehme …
Sonnenwärme
Diese kleinen Momente. Unerwartet. Ich muss die Augen schließen. So nahe. Meine Wangen machen mit. Beim Lächeln. Ein angenehmes Gefühl durchströmt meinen Körper. Die ersten Sonnenstrahlen an einem lauen Frühlingstag. Die Wiese ist noch mit Tau besetzt, der Bodennebel verzieht sich. Die Wärme schmiegt sich an mich. An alles auf der Welt. Manchmal wache ich …
Im Hof
Wenn man es gewohnt ist, dass jede Aktion seines selbst zu einer Reaktion führt, kann es sehr einsam sein, wenn plötzlich alles still ist. Dort draußen dröhnt es, doch ich habe die Leitungen gekappt. Die meisten. Einige. Es war eine Entscheidung, um zu erfahren, wie es anders ist. Ein bisschen wollte ich wissen, wie sich …
Versprechen gebrochen
Ich konnte nicht schlafen gehen. Stattdessen habe ich die wirren Gedanken hinausgeschrien, sodass ich klarer denken und möglicherweise später schlafen kann. Einen der wenigen echten Probleme, die ich momentan habe. Einschlafen. Doch das soll uns nicht weiter beschäftigen. Es geht um dich. Um mich. Um uns. Oft suche ich nach Verbindungen. Die Worte sind alle …
Runterkommen
Feierabend. Sowas kenne ich nicht. Nicht wirklich. Und sowas ist kein Wort. So was müsste es heißen und es ist mir sowas von egal. Was will eigentlich die Musik da? Aufgewühlt. Ich. Man ergötzt sich am Leiden der anderen. In Büchern, in Filmen, im Radio, im Internet. Vergisst sich selbst, bei den anderen ist es …
Holzmusik
Immer, wenn ich in einer neuen Stadt bin, kann ich mich neu definieren. Die Menschen kennen mich und meine Masken nicht. Indem ich Teile aus meiner Vergangenheit erzähle, und andere auslasse, forme ich ihre Erwartungen. Erfülle ich sie in Folge, festigt sich das Gebilde, bekommt mit der Zeit Farbe und niemand wird mehr in Frage …
Verliebt
Ich saß mitten in einem Termin, hatte meinen Laptop aufgeklappt um etwas zu zeigen, als sich mein Mail-Programm zu Wort gemeldet hat. Nur ein kleiner Einser hinter dem Titel. Mein Gesprächspartner hat es nicht mitbekommen. Während er noch spricht, drehe ich den Bildschirm zu mir und öffne die Inbox. Für ein paar Minuten werden die …
Der dritte Abgrund. Die Arroganz.
Losgelassen. Ich lebe aus dem Koffer. Seit zwei Jahren. Und müsste ich noch heute Nacht hier raus, würde es mir leicht fallen. Besitz gibt Sicherheit und hält auf. Was ich brauche ist soziale Nähe. Meine Kontakte sind über mehrere Länder verteilt. Hunderte Personen, mit denen ich mich auf einen Kaffee treffen und losplaudern kann. Kein …
Kraft
Ich bin bei dir. Das Leben mancher Menschen, so scheint es, ist ein ständiger Pfeil nach oben. Sie haben keine Probleme in der Schule, keine Probleme in der Arbeit, keine Probleme mit der Familie. Sie verdienen gut, haben eine tolle Wohnung, nette Freunde. Ihre Kinder sind die besten in der Schule und der Sex ist …
Der zweite Abgrund. Das Geld.
Universalkommunikation. Mit diesen hübschen Scheinen können wir unsere Wertschätzung in Zahlen fassen und Dinge tun, die wir sonst nicht tun könnten. Mein Bäcker braucht nicht alle zwei Wochen einen Stuhl, aber ich sein Brot. Er braucht Mehl und sein Zulieferer muss mit ihm und all den anderen Kunden in Kontakt bleiben. Dabei kann ich ihm …
Hast du ein Vorbild?
Die Lichter der Stadt vor meinem Fenster. Ich setze mich in den großen Sessel und beginne zu zittern. Es kalt im Zimmer, den Mantel habe ich im Restaurant vergessen. Sehnsüchtig blicke ich zur Decke auf dem großen Bett. Es wird sich erst kalt anfühlen, etwas hart. Dann, nach ein paar Umdrehungen beginnt sich der Stoff …
Leben an der Freude
Fucking awesome. Du kannst immer glücklich sein. Oder auch nicht. Das Internet hat mich eine Sache gelehrt. Neben tausenden anderen. Menschen sind unterschiedlich. In dem was sie denken, wie sie fühlen, woran sie Spaß haben, mit wem sie sich umgeben möchten, was sie vom Leben erwarten, wie sie zu bestimmten Dingen stehen, was Glück bedeutet …
Der erste Abgrund. Das Vertrauen.
Zitternd sitze ich auf dem kalten Boden. Es regnet. Meine Tränen vermischen sich mit dem Wasser, das über mein Gesicht rinnt. Meine Haare verdecken meine Augen und ich habe nicht das verlangen, sie aus dem Gesicht zu streichen. Möchte sitzen bleiben bis ich vor Müdigkeit umfalle. Und liege bleibe. Für immer. Ich kann es nicht …
Textadvent #15
Ich habe schon zu viele Freunde gehabt, um nicht zum Schluss zu kommen, dass ich am Ende alleine bin. Community ist nett, Freundschaft etwas besonderes, aber alles hat seine Grenzen. Und der Mensch Angst vorm alleine sein. Einzelgänger haben es meist einfacher. Ob ich mich dazu entschieden habe oder es einfach geworden bin, weiß ich …
Textadvent #14
Voller Kälte blicke ich den Berg hinunter. Sehe die brennenden Häuser und schreienden Menschen. Doch ich fühle nichts. Habe mich damit abgefunden, dass ich niemanden retten kann. Es wäre nur mein eigenes Ende und so bleibe ich stehen. Während der Schulzeit habe ich gelernt zu hassen, jemanden den Tod zu wünschen und diesen Hass in …
Textadvent #13
Auf der Reise durch die Nacht. Wieder. Die Stimmen verstummen, man ist sich nicht so nahe, wie man sich gerne wäre. Die Fassaden zerbröckeln und dahinter sind graue Betonwände. Man hat nicht die Energie weiter zu suchen. Ob hinter der Wand nur ein weiteres zugmülltes Zimmer ist oder die wunderschöne Wohnung, nach der man so …
Textadvent #12
Faszination und Angst. Kunst. Kunst, die mich verstört. Wenn du mitten in der Nacht eine kryptische Freundesanfrage bekommst, nachdem am Tag zuvor dein Account gehackt wurde. Ich werde darauf gestoßen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man sich zu identifizieren gibt. Es ist nicht selbstverständlich, dass man dem Besucher ein Gefühl gibt, dass man weiß, …
Textadvent #11
Jede Gelegenheit zum schreiben nutzen. Und seien es nur ein paar Wörter auf eine Serviette gekritzelt. Schaffe etwas schönes, etwas wunderbares und lass es hinter dir. Sich die Freiheit nehmen wertvolles liegen zu lassen. So verbunden man sich den Worten fühlt, sie bei sich haben möchte, so schnell können sie wieder vergessen sein. Erhalten bleiben …
Textadvent #10
Die Worte sind durch den Kopf geschwirrt, ohne Anfang und Ende. Ein Text nach dem anderen hat sich zusammengefügt, doch meine Augen waren geschlossen. Die Arme angewinkelt und die Finger ruhig. Sie lag neben mir, ich mochte nicht aufstehen, den Laptop anmachen und die Sätze abtippen. Zu schön der Moment. Doch heute ist der Tag …
Textadvent #9
Und alle Zeit ist relativ. Wir haben uns daran orientiert, wann wir Licht haben und wann nicht. Geordnet nach den Zeiten, wann wir jagen, anbauen, nichts tun können. Die Geburt Jesu wurde an ein passendes Datum im winter verlegt, um es besser mit den Ungläubigen vereinen zu können. Kommt zu uns, im Grunde sind wir …
Textadvent #8
Selbstmord. Freiwilliger Tod. Ich habe mit dreizehn begonnen darüber nachzudenken. Das Leben. Und sein Sinn. Man kann es mit einer Kurve beschreiben. Ein verkehrtes U. Auf der X-Achse, also nach rechts, die Zeit die man mit grübeln verbringt. Auf der Y-Achse, nach oben, den Sinn den man sieht. Zu Beginn ist alles ein großes Rätsel, …
Textadvent #7
Ein Satz. Unklar. Drei Buchstaben. Ein Name. Ich verstehe nicht. Scheiße, es tut weh. Ich habe ihn fast nicht gekannt. Die Wege haben sich immer wieder gekreuzt. Der Name. Der Name ist in meinem Kopf. Das Bild. Kein Foto. Das Logo. Dann der Link. Ein Video. Von ihm. Während ich diese Worte schreibe, schaue ich …
Textadvent #6
Ich denke nach, wie ich es dir sage, was ich empfinde. Worte. Rasen. Ein Unfall ohne Verletze. Nur Worte. Ich liege allein im Bett, wenn ich an dich denke, und ich dich brauche. Gedanken. Rasen. Ohne nachzudenken. Ich sehe dich vor mir, wenn ich hier sitze, und mein Herz pulsiert. Rasend. Bekommt keine Ruhe. Ich …
Textadvent #5
Kein Moment der Stille. Letztes Jahr habe ich mich an den Menschen erfreut, wie sie durch die Straßen gehetzt sind. Hier noch ein Geschenk, dort noch eines. Etwas für Tante Emma und den Freund nicht vergessen. Väter, die die kleinen Kinder hinter sich herziehen und Frauen, die den Ausgang nicht mehr finden. Ich bin dazwischen …
Textadvent #4
Wir sitzen ums Feuer, trinken heißen Tee und kalten Wodka. Es hätte meine Geburtstagsfeier werden sollen, doch durch terminliche Differenzen, wurde es immer weiter zurück verschoben, sodass es nun ein vorweihnachtlicher Ausflug geworden ist. Kurz nach drei haben wir uns um Tal getroffen, sind in zwei Autos umgestiegen und damit ein Stück den Berg hinauf …