Texterlegung

“Überlege das Schreiben aufzugeben.”

Teresa: “noooooin!”
Miez: “Ahahahahahaha. (Dasgehtnicht)”
Zeitlos: “Nein. Punkt. ;-)”

Worte verweben. Geschichten tagelang in sich tragen, von einer Kopfhälfte in die andere schieben. Bis sie rund sind und man sie mit den Fingern auseinander ziehen kann. Mit neuen Formulierungen und kantigen Satzzeichen anhäufen. Den frischen Duft nie erleben, weil man sich schon daran gewöhnt hat. Nur die Augen der anderen. Ein kleines Glitzern. Manchmal eine Träne. Ohne Erwartungen.

Ich möchte mich wieder freigeben. Manchmal steht man im Schlamm. Dann bleibt der Pullover an Dornen hängen. Man hat sich in der Höhe des Berges verschätzt. Die Arme an den Körper gebunden. Durchatmen und ein paar Meter schweben. Wie ich alleine im Kindersitze. Frau und Tochter schon im Bett. Der Ausflug nach Westeros ist beendet. Das Haus fast im Grünen. Die Straße runter der Sportplatz. Auf dem Hügel die Windräder. Mächtige Riesen, innen langsam, außen schnell. Elektronen gehen auf Wanderschaft. Die Energieanzeige bei vierzig Prozent. Nächste Woche geht es nach Berlin. Alle Vorschläge abgelehnt, um dann persönlich einzuladen. Die Gesellschaft funktioniert auf Ineffizienz. Keine Zahnräder, die sauber aufeinander abgestimmt sind, sondern weiche Kugeln, die sich mit viel Schmiere aneinander reiben. Mache mit mehr Struktur andere mit weniger. Ein riesiger Sumpf und dem sich alles bewegt. Zu viel Flüssigkeit und jeder überschlägt sich selbst, zu wenig und wir überhitzen.

Zu viele Ebenen. Noch immer die Vorstellung des unvollendeten Hochhauses. Nachts. Blick auf die Stadt. Ist das echt?

Aufmerksamkeit. Mein Benzin. Anerkennung. Der Funke. Manchmal auch nur neugierig. Erfahren was passiert, wenn man auf die Knöpfe drückt. Und dann selbst einen Knopf bohren. Ein paar Kabel reinstecken, ihn hübsch anmalen und draufdrücken. Sich verkaufen müssen macht mir Angst. Auf dem Papier sind Zahnräder. Unrunde Zahnräder verhaken. Werden ausgetauscht. Für mehr Glibber.

Dankbar für die Dunkelheit. Für die Kälte. Für Menschen, die durch die Nacht irren. Nicht alleine sein. Linien und Punkte. Ideen wandern. Angekommen.

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