Manchmal machen wir dumme Dinge

Ich habe darüber nachgedacht meinen Job hinzuwerfen. Es ist mir nicht leicht gefallen und es ist noch nicht dabei. Es gab Dinge, mit denen ich nicht mehr klar gekommen bin. Ich bin niemand, der wegen jeder Kleinigkeit herumheult, ich sauge Probleme auf, versuche sie zu verarbeiten, doch nicht immer ist es möglich. Wenn ich nicht ausdrücken kann, was ich fühle, was in mir vorgeht, wenn ich es nicht in Worte packen kann. Ich brauche Freiheit. Viel Freiheit. Es wird eine große Rolle spielen, ob ich bleibe oder nicht. Neben all den anderen Dingen, die wir gerade ausarbeiten.

Man bemüht sich um mich. Meetings, Essen, lange Mails. Es fühlt sich gut an, aber es wird noch nicht ausreichen. Zu oft war ich in einem Loch, aus dem man mir herausgeholfen hat, nur damit ich wieder abrutsche. Meine Werte, meine Einstellungen und Vorstellungen. Es ist nicht wegen dem Geld. Es ist wichtiger geworde. Aber nicht wegen mir, sondern weil ich Menschen unterstützen möchte, die ich gut finde. Weil so viele Digne sehe, die nicht gemacht werden können, weil in dieser beschissenen Welt kein Platz für sie ist. Wenn man nicht das Glück hat an einen Spinner zu geraden, kann man versuchen durch den Sumpf der Bürokratie zu waten. Natürlich gibt es Dinge, die ich mir gerne leisten würde. Doch was mein Leben nicht erheblich vereinfacht muss ich nicht haben. Ich bin nicht der Mittelpunkt der Welt. Außer der meinen. Ich will die coolen Sachen machen. Mit den Leuten, die ich mag.

Der Juli wird ein wichtiger Monat. Eine Auszeit. Alltag eines anderen Leben. Ich freue mich auf sie.

Zeit zum Nachdenken.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Die wahre Freiheit ist in uns. Wir lassen selbst zu, wie frei wir fühlen, denken, uns bewegen und ausdrücken, was wir loslassen können, welchen Idealen und Zielen wir folgen.
    Je nachdem, wie wir das Freiheitsgefühl nach aussen transportieren, vermitteln, ausstrahlen, wird es von anderen respektiert und unser Freiheitsdrang unterstützt.
    Wie Nelson Mandela so schön sagte: „I am the captain of my soul…“
    Ich brauche auch Freiheit. Viel Freiheit……
    und ich gestatte mir jeden Tag ein Stückchen mehr davon :-)

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