Wochentag

Manchmal verstecke ich mich hinter Metaphern und Kryptomanie. Es schützt und hilft. Mehr würde es vielleicht, wenn ich damit hinausbrechen würde. Doch das kann ich nicht. Auch nicht, wenn die Blätter später in Flammen aufgehen. Jedes Wort, das den Weg in die Freiheit findet, kann sich verselbständigen.

Wir sind nun seit zehn Tagen. Es war ein Montag. Der Anfang der Woche. Wir sind seit zehn Tagen verheiratet. Ein überraschend trockene Entscheidung und zugleich vor allem deswegen voller Zuneigung und Liebe. Dieses Wir soll bleiben. Weitere fünf Jahre schienen uns als angemessen.

Ich bin glücklich.

Sie erdet mich. Sie fängt mich. Sie.

Heute sitze ich das erste Mal seit Monaten alleine zuhause. Sie ist bei einer Weihnachtsfeier. Erst wollte ich spielen. Dann war ich abgelenkt. Jetzt habe ich mich an den Blog erinnert. Diese Zusammenstellung von Code, die auf einem Server läuft und täglich den Menschen erzählt, was ich vor Monaten und Jahren gedacht habe. Wunderbares Ding. Da könnte ich wieder einmal vorbei schauen. Ein paar neue Gedanken da lassen. Das nächste Jahr wird anders. Schon wieder. Und noch mehr. Das ist gut. Das ist großartig.

Es ist nicht der txt, den ich erwartet habe. Aber ich mag euch.

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