Verweise

Vielleicht müssen es keine Worte sein. Doch wie sollte ich sonst meine Freude ausdrücken. Manchmal quietsche ich. Dann ernte ich in den meisten Fällen kritische Blicke. Sozial gelerntes Verhalten ist in den meisten Fällen sinnvoll, hat sich aber teilweise in Formen entwickelt, die ich nicht unterstützen will. Sei wie du sein willst. Aber das muss ich euch ja nicht sagen.

Tolle Texte las ich in letzter Zeit und gedacht, dass ich die teilen will. Mit euch. Früher hat man Brot geteilt, heute geschriebene Gefühle. Wie das im Hintergrund funktioniert spielt hier keine Rolle. Auch habe ich ein paar statische Links hinzugefügt. Diesen Fluss aus großartigen Texten kann man unter Links anschauen oder als Feed abonnieren. Alles geht direkt zu den Autoren. Ich habe die Genugtuung, dass ich, was mir gefällt, weitergegeben habe. Als würde ich meinen Freunden davon erzählen. Doch nicht alle Freunde mögen txt so gerne, wie ich.

In wenigen Tagen kommt sie nach Wien. Vielleicht. Wahrscheinlich. Wir werden durch die Stadt spazieren, ein paar Dinge ansehen. Dinge tun, die man nur tun kann, wenn man physisch nahe ist. Umarmen etwa. Auf Parkbänken sitzen und die Menschen beobachten. Eis essen. Menschen, die ich mag, wollen sie kennen lernen. Wir werden viel in Kaffeehäusern sitzen, plaudern, ein paar Fotos machen. Die Vorfreude ist groß. Danach fahren wir zu ihr. Noch ein paar gemeinsame Tage bevor ich nach Berlin muss. Noch mehr Menschen treffen, einen Vortrag halten, anderen lauschen. Ich bin gespannt wen ich treffen werde. Als wen ich wen treffen werde. Wer mich treffen will. Willst du? Wollt ihr? Schreibt mir doch. Dreizehnter bis Sechszehnter April werde ich dort sein. looka at looka.at oder @looka. Nach Berlin ein paar Tage nach Tirol. Vergangenheit besuchen. Reisende Fäden wieder ein bisschen zusammenknoten. Achtzehn Jahre war ich dort. Der Code meines Lebens. 6-4-8-?. Es ist spät.

Ich zweifle gerade vieles an. Gründe gibt es. Wie sinnvoll es ist, werde ich erst sehen. Falls ich. Falls ich etwas ändere. Wohin ich gehe. Immer wieder die gleiche Frage und ich kann sie nicht beantworten. Habe schon zu oft versucht etwas zu finden und bin an mir selbst gescheitert. Weil ich Angst vor Entscheidungen habe. Weil die Entscheidungen immer schwerwiegender werden und darüber bestimmen, ob ich große Dinge aufgebe, weil ich glaube, hoffe woanders noch größere zu finden. Mein Bauch hat schon lange nichts mehr zu sagen. Der würde auch jeden Tag etwas anderes essen. Schade, dass man nicht zwischenspeichern kann. Auch die Statistik ist sehr bedürftig. Alles verläuft irgendwie ineinander und die neuen Fähigkeiten muss man erst mühsam verbessern, um zu merken, ob sie wichtig sind. Was mir bleibt sind die Worte. So zumindest die Hoffnung. Und alt werden wollte ich noch nie. Meist limitiere ich bis zur nächsten Null um dann wieder zu erweitern. Wenn es dreistellig wird, habe ich es zu oft getan. Weit kommt man leider nur aus der Kombination aus Risiko und Planung. Womit man beides verliert. Oder gewinnt. Wer gut genug plant, kann öfter ein Risiko eingehen. Ich stehe daneben, schaue zu. Wie sie von der Klippe fallen und zum Mond fliegen. Feuer mag ich.

Verloren in den Gedanken. Irgendwo liegen noch Geschichten vergraben, doch im Moment spielt es keine Rolle. Drei Tage. Vorfreude. Lange Zugfahrten. Es schmeckt gut. Auch wenn ich mich noch nicht entscheide.

Vergesst Berlin nicht.

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