Scheiß drauf!

Weil ich immer wieder verzweifle. Eine Nachricht mich umhaut und ich Stunden brauche mich wieder aufzurappeln. Ein Zündholz, das vom Auto zerfetzt wird. Ich suche all meine Stücke. Verstreut durch die Gedanken in der Nacht. Eingesammelt und wieder zusammen geklebt. Immer wieder. Seit Jahren. Ich bin nur ein kleines kaputtes Stück.

Die Kraft, die mich zusammenhält. Alle anderen, die sie brauchen, die sie haben. Die Welt voller gebrochenen Wesen, die nicht aufgeben, wo es manchmal so einfach erscheint. Aufzuhören, sich alles anzutun und stattdessen frei zu sein. Es wäre nur das Ende von einer Möglichkeit. Die Möglichkeit mehr zu sein. Etwas verändern, und sei es nur man selbst.

Ich liebe die Musik, die Worte, wenn sie rausgeworfen werden, unbekleidet und einsam. Sie lösen Gefühle aus ihren Versteifungen, lassen den Atem stocken, um danach den Kopf wieder geordnet zu haben. Mehr Raum, neue Ideen, kleine Dinge, die man übersehen hat. Die, die das Leben so schön machen. Froh zu sein. Es hilft.

Doch dann kommen die Worte der anderen, die es kaputt machen. Die Musik zerredend. In mir geht etwas kaputt. Ich sollte es mir nicht anhören und schaffe es nicht abzudrehen. Und dann ist es vorbei und geht weiter. Ich vergesse und versinke wieder. Weil das gut ist. Wie es ist. Ohne Kommentar und Analyse.

Texte sind Worte. Ich muss machen, was ich kann. Was mir Spaß macht. Heute nur wirr, doch es geht weiter.

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