krank

Ich laufe um die Welt, immer schneller. Immer schneller. Alles dreht sich. Mein Kopf fühlt sich wohl, mein Körper ist am Ende. Es ist egal, so egal. Kein Wort, das ich noch weiß, bevor ich es rausschreie. Kein Mensch, der mich je so gesehen. Ich habe Spaß daran. Veränderung. Gleich bleiben. Zu wissen, dass es immer so ist. Die Maske hängen noch im Schrank und wenn ich sie anziehe, wird man sich an mich erinnern. Manche zumindest. Die anderen werden mich kennen lernen. Ich lache. Lache laut. Alles dreht sich um, ein blödes grinsen. Ich stehe auf. Steige aus. Das ist alles mehr als ich je erwartet hatte. Die Stadt, die Menschen, die Entfernung. Ich habe Vergangenheit. Es hat mich geprägt und doch merke ich immer wieder, wie ähnlich wir sind. Ich weiß nicht wie es gekommen ist, ob wir einmal gleich abgebogen sind oder ob alle so sind. Ich glaube es nicht. Viel mehr ist ein Dinge zwischen uns. Mit uns. Keine Ahnung. Ich genieße es ohne zu verstehen. Weil man am Ende gar nicht verstehen kann, sondern nur Abbildungen, Metaphern Entsprechungen in seinem Gedankenmodell findet, das man sich zusammengebastelt hat. Alles Illusion. Zumindest in uns. Die Entstehung von Farben, Gefühlen, Formen und dem Untergang. Wir sind nur so lange fähig, wie wir wiedererkennen. Sobald wir die Verbindungen trennen, brechen wir auseinander. Überfordert von allem, was ist. Sein könnte. Unvorhersehbar. Nicht abbildbar in Zahlen. Dem schönsten Beispiel von Realitätsflucht. Annäherung an die Wirklichkeit, sie jedoch niemals erreichend. Und dann ist es schon wieder vorbei. Wer nicht genießt, hat schon verloren. Ich weiß immer öfter, was ich will. Habe die beste Zeit meines Lebens. Jeden Tag. Jeden Tag. Ich weiß, dass es besser kommen kann, ich weiß dass es vergehen kann. Doch ich bin jetzt, jetzt, jetzt. Die Entscheidung es geil zu finden. Einfach sein. Ich sprudle über, drehe die Musik noch lauter und kann nicht glauben was gerade passiert.

Es tut mir leid, dass ich es nicht sagen kann. Nicht weiß, nicht bin, nicht war. Aber ich mag euch. So sehr, dass ich es mich zerreißt. Ich bin am überlegen, was am besten ist. Wie ich da und dort. Überall zugleich. Entscheide dich, entscheide dich hallt es durch die Wohnung. Ich muss lächeln. Dann drehe ich durch und fange an zu tippen.

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