Höhenflug der Gefühle

Nachdem ich erneut gestolpert bin. Der Blick in den Terminkalender hat mich zweifeln lassen. An mir selbst, der Fähigkeit mein Leben in den Griff zu bekommen. All die Dinge, die man machen möchte und all die Dinge, die an einem vorbeiziehen, weil man sich nicht aufrafft und anfängt. Stattdessen lasse ich mich treiben und schiebe die Entscheidungen was ich mache vor mir her. Da helfen auch keine Videos über Motivation und die Erkenntnis, das es nicht das Geld ist, das mich antreibt. Vieles erreicht ohne zu wissen, dass ich es wollte. Manchmal komme ich mir wie ein kleiner Junge vor, der durch den Wald läuft und überall glitzernde Dinge findet. Doch anstatt einer Spur zu folgen freut er sich darüber immer wieder neue zu finden. Wo er ist, weiß er schon lange nicht mehr. Rundherum glitzert es, er muss nur endlich losgehen und sich nicht ständig im Kreis drehen und nur zögerlich in eine Richtung gehen. Schade und gut, dass das Leben nicht ganz so einfach ist und mehrere Ebenen besitzt, die sich überschneiden und ineinander verlaufen.

Es tut gut offen über die Dinge sprechen zu können. Der Anfang ist nicht immer leicht, aber man nimmt sich gegenseitig die Ungewissheit. Erwartungen, Wünsche, Vorstellungen. Es reicht ihre Stimme zu hören, um meine Augen leuchten zu lassen. Die Welt ist nicht mehr so schwer, wie sie noch vor ein paar Minuten schien. All die tollen Dinge schweben durch meinen Kopf. Die Freunde. Die neuen und die Alten. Wie ich mich selbst entwickelt habe. Die Perspektiven. Konkret geworden, was die Zukunft betrifft. Ich liege auf dem Sofa, noch ihre Stimme in den Ohren.

Auch wenn die Worte etwas wirr sind, sollen sie bloß meine Freude ausdrücken. Es fühlt sich richtig an.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Es würde reichen, wenn ich nicht wissen wollen würde, wo die Spuren hinführen. Ich könnte mich hinsetzen und genießen, aber das kann ich nur für eine gewisse Zeit und dann möchte ich weiter.

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