Gedanken sind Gedanken und Gefühle Gefühle. Nicht über unterschiedliche Arten des Bewusstsein schreiben, sondern über akzeptieren. Momente in denen alles zusammenbricht. Die Auslöser sind oft klein. Nicht immer auffindbar. Das Gefühl der Hilflosigkeit, des Versagens. Angst. Die Gedanken kreisen um alles, das falsch läuft. Es fällt schwer aufzustehen. Fällt schwer irgendwas zu tun. Zu viel …
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Schon wieder?
Er sieht mich ungläubig an. Alles in mir verkrampft sich, jedes Mal glaube ich, dass es jetzt besser wird und dann falle ich in alte Muster zurück. Schauer laufen über meinen Rücken, ich zweifle daran, jemals das zu machen, was ich verspreche. Anderen und mir selbst. Mein Umfeld ist verständnisvoll, gibt mir immer wieder Zeit, …
kleine worte
Die Gedanken schleichen nachts durch meinen Kopf. Doch statt den Laptop zu öffnen, kuschel ich mich näher an sie und genieße die Nacht. Jeder Tag birgt kleine Überraschungen. Viele nehme ich nicht wahr. Eingeschlossenen in meinen selbstgeschaffenen Konstrukten. Der Versuch das Leben abzustellen, um sich auf eine Sache zu konzentrieren. Dummheit. Die Vielfalt gibt mir …
Manchmal drehe ich die Welt zu schnell.
Wie es sich anfühlt, wenn man durchdreht? Ob man es merkt?
Bilderzeugen
Die Sonne scheint sanft ins Gesicht, in meiner Hand eine Flasche Club-Mate. Ein Geschenk von Freunden. eine ganze Kiste. Inklusive Cola und Winteredition. Die Augen geschlossen, der Fuß wippt. M ist in der Arbeit. Ich auch. Jedenfalls steht mein Laptop hinter mir auf einer gewagten Tisch-Tisch Kombination, weil ich momentan gerne stehe beim arbeiten. Vor …
Worte der anderen
Guten Tag, ich bin eine Nöle. Guten Tag, diesen Satz hat meine Freundin geschrieben, weil ich mal wieder unfähig bin einen Text zu verfassen. Worte rasen durch meinen Kopf. Ziehen die Gedanken mit. Sich. Aber es landet nicht auf der Tastatur. Schade. Ich schaue unsere Katze an. Ich schnaufe. Ich lösche. Ich fluche. Ich schnaufe. …
Das Tempo der anderen
Oft wurde mir gesagt, ich solle mein Tempo finden. Nicht darauf achten, wie schnell die anderen sind, sondern für mich laufen. So würde ich das meiste aus mir rausholen, nicht zu schnell schlapp machen, weil ich mit den zu schnellen laufen und mich nicht zu sehr schonen, weil ich mit den langsameren laufe. In einer …
Neujahrsgeplänkel
Ein kleiner Weltuntergang. Ich habe Geld überwiesen. Noch einer. Wir sitzen auf dem Sofa und machen wilde Dinge. Warum sollten immer warten? Ich habe es verlernt. Habe gar nichts verlernt. Das und noch viel mehr. Alles nur geklaut. Fetzen. Fetzen. Regelmäßig die Luft zerschneiden und sich dann fallen lassen, mit dem Glauben, dass es unten …
Ausfahrt
Der Motor heult auf. Minus vier Grad leuchtet mir die Anzeige. Ich lasse die Kupplung kommen und gleite auf die Autobahn. Nicht mehr ausgehalten. All die Leute, die Diskussionen, die Dummheit. Keine Lust mehr sich jedes Argument anzuhören, jedem angelaufenen Spinner zu erklären, warum man, was wie macht, was wie meint und dabei ruhig bleiben. …
Ihr
Ich mag Geschichten. Das versinken in eine andere Welt, die sich nur in meinem Kopf abspielt und von jemand anderen erschaffen wurde. Ich liebe das eintauchen, das untergehen, sich treiben lassen. Gänsehaut. Die vielen Ebenen. Manchmal reicht ein Wort, ein Satz. Geschichten können Bilder sein. Bewegtbilder. Bewegende Bilder. Töne. Ich bin kein Fan. Ich bin …
Arbeitsidee
Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, warum die Arbeit mich nicht in Flammen aufgehen ließ. Von einer äußeren Perspektive, war es genau wonach ich mich die Jahre zuvor sehnte, eine schöne Idee, die viele Probleme, die ich sah und lebte, lösen könnte. Auch das rundherum schien zu passen. Ich habe mein Unterbewusstsein nicht danach …
Sachkopf
Wir lagen im Bett als mein Kopf sich mit Farbe zu füllen begann. Ich habe mir früher viele Gedanken darüber gemacht, wie ich mich selbst steuern kann. Wie das Bewusstsein, das Unterbewusstsein in die richtigen Richtungen stubst, damit man so fühlt, wie man möchte und ich glaube, dass ich im Kern nicht ganz falsch liege. …
Wiederholung
Ich trinke zu wenig. Das Verstecken vor den Dingen schadet mir. Manchmal habe ich Angst ein Schummler zu sein, das alles nicht verdient zu haben und eigentlich gar nichts zu können. Ich bekomme Lob, weise es von mir und kann innerlich nicht einordnen, ob es gerechtfertigt war oder nicht, weil ich den Menschen zu wenig …
Herbsttag
Ich sitze im Lederklappstuhl, die Helden schallen aus den gebrauchten Boxen. Ich lächle. Den Gedanken eine Auszeit gegeben, sodass sie sich sammeln können. Für die nächste Schlacht. Der Herbst füllt die Straßen bunt. Ungewohnte Wärme, die uns beim spazieren umhüllt. Ich denke an Trompeten. Überall Kinder. Ihre Hand ist zart, die Jacke offen. Das Herzen …
Verkleinerung
Es tut gut unterwegs zu sein. Ich sitze in einem kleinen Hotelzimmer in Hamburg-Altona und freue mich darüber, dass das Internet stabil ist. Vorher war ich kurz beim Hafen, habe in den Nebel gestarrt und an Mia gedacht. Mich erinnert als ich letztes Jahr mit ihr da war. Ich würde sie gerne öfter mitnehmen. Leider …
Verzogene Gedanken
Die Schweißausbrüche sind zurück. Wenn die Musik beginnt und meine Finger die Tasten berühren. Auf dem Weg nach Wien. Neun Stunden Zugfahrt. Ich kann mir schöneres vorstellen, bevorzuge es jedoch gegenüber dem fliegen, weil ich Zeit spare. Zugzeit kann ich nutzen, Flugzeit nicht. Außerdem kommt beim Flugzeug das ganze rundherum dazu. So sitze ich hier …
Mein Problem
Montagmorgen. Fast Mittag. Ich sehe aus als wäre ich gerade aus dem Bett gefallen und fühle mich in etwa so. Mein Magen ist unzufrieden. Nur die Boxen stimmen. Wie so oft. Ich spiele Musik der anderen. Schöne Musik, die mich beruhigt und mich ein paar Zeilen schreiben lässt ohne in Starre zu verfallen. Das Leben, …
Stabilisierung
Es hat mit der Pubertät begonnen. Und ich habe danach gesucht. Ich sitze in der Küche und warte darauf, dass die Pizza fertig wird. Auf einem Zettel steht, was ich machen muss. In neun Schritte. Pizza auf Rost. Mittlere Schiene, 200 Grad Celsius. Zehn bis fünfzehn Minuten backen. Das ständige auf und ab. Früher habe …
wimmern
Kurz vorm durchdrehen. Seit Tagen, Wochen, Monaten. Verfallen in einen Zustand der Stagnation. Spiralen. Immer tiefer. Bis alles festsitzt. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal geweint habe. Ich weiß so vieles nicht. Und ich habe Angst. Angst, dass meine Befürchtungen stimmen. Angst, die mich umschmiegt. Sobald ich meine Hand ausstrecke, schnürt sie meine …
Dreiundzwanzig
Ich wache in der Regel zweimal auf. Manchmal auch dreimal. Das erste Mal, wenn der Wecker klingelt und Mia aufsteht. Dann döse ich eine halbe Stunde und sie verabschiedet sich. Je nach Müdigkeit schlafe ich dazwischen nochmals. Das nächste Mal ist meist um neun Uhr, wenn ich aufstehe. Ohne Wecker. Free running sleep. Und so. …
Endeneu
Wir wollen alle leuchten. Die letzte Woche war eigenartig. Es geht dem Ende zu. Ich freue mich, wenn es vorbei ist. Ich bin mit zwei Koffern nach Wien gekommen und besitze vier Jahre später noch immer keinen Kasten. Es war nie geplant Wurzeln zu schlagen. Am liebsten hätte ich die Koffer nie ausgepackt, um sie …
Zeitpause
Sieben Prüfungen in einer Woche. Es wurde mir gesagt, dass dies verrückt sei. Es war nichts besonderes, nichts auf das man stolz sein könnte. Nur am Ende bin ich in einen Art Rausch verfallen, weil ich gemerkt habe, dass ich besser werde, dass mir wenige Stunden reichen, um erfolgreich zu sein. Systeme erforschen und nicht …
Sommerlust
Ich habe die Metaphern für mein Leben verloren. Keine Geschichten, die nach außen drängen, keine. Neben mir liegt Werkzeug. Beim letzten Umzug bin ich mit Kisten in der Ubahn gestanden. Stück für Stück wurde in die neue Wohnung gebracht. Die Möbel wurden von einem VW Bus gebracht. Dieses Mal werde ich nichts großes mitnehmen. Ein …
Krankheitsuche
Arztpraxis. An den Wänden hängen moderne Bilder. Der Boden Holz, kein Parkett, sondern wie versiegelte Spanplatten. Er fühlt sich angenehm an. Ein Meter achtzig. Am Tag zuvor noch gelesen, dass dies wohl der Konsens zwischen den Männern sei. Vielleicht sind es auch auch die ärztlichen Messgeräte. Wie groß ich bei der letzten Messung war. Ich …
Zertrennung
Sechs Wochen. Ich mag Zeit. Vergänglichkeit. Perspektive. Hoffnung. Früher habe ich mich dagegen gewährt, Zeit sei bloß eine Erfindung der Menschen. Nur existent in unseren Köpfen, manifestiert durch die Uhren an unseren Händen. Doch das ist auch die Liebe. Nur eine Kombination aus elektrischen Impulsen und chemischen Verbindungen. Und doch so wunderschön. Es sind Dinge, …
Dunkelhaft
Manche Nächte sind schwerer als andere. Voller Kopfschmerzen und Übelkeit versuche ich mich unter der Decke zu verkriechen. Noch Schlaf erhaschen bevor mich der Tag erschlägt. Piep Piep. Gestern ausgemacht ich würde mich mit einer Freundin und ihrem Kind M treffen. Nicht wissend, dass ich erst um vier ins Bett komme und schlecht schlafe. Die …
Schönheit
Ich halte nichts von Diäten. Manchmal fühle ich mich fett. Die ersten zehn Jahre meines Lebens habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie ich aussehe oder was andere von mir halten. Soweit ich mich erinnern kann. Von meiner Mutter habe ich gelernt, dass ich viel Vollkorn essen soll. Dass Zucker nicht so toll ist. …
Entscheidungszeit
Ich weiß nicht wo ich hinwill, aber bilde mir ein alles ging einfacher wenn es so wäre. Ein Regenschauer zieht über die Stadt. Ich sitze vor dem Fenster und sehe den Tropfen zu, wie sie auf die Straße prallen. Aus dem hellen grau wird ein dunkles. Und dann ist alles benetzt. Noch bevor sich Bächlein …
Herzen anderer Menschen
Sie haben mir gesagt, ich hätte meine Worte verloren. Die Bäume strichen sanft über die Scheibe, meinem Blick folgend. Nur ein paar Schritte. Ich bin das stolpern inzwischen gewohnt. Große und kleine Löcher, die ich ausfülle. Man vergisst so leicht. Vielleicht war es der Kurznachrichtendienst. Schöne Texte. Ich mag schöne Texte. Und Stimmen. Ich solle …
Lichtblick
Es ist dunkel, wenn mein Handy mich weckt. Die Kopfschmerzen mit denen ich eingeschlafen bin. Fünf Stunden um achthundert Seiten zu lesen. Drei Jahre in denen ich das Studium vernachlässigt habe. Es nervt mich, wenn ich immer wieder über die gleichen Dinge schreibe. Die Überforderung, mit der ich nicht wirklich zurecht komme. Doch es sind …
Drei Jahre
Man hat mich für verrückt gehalten. Eine Fernbeziehung. Mit jemanden, den man noch nie getroffen hat. Der über achthundert Kilometer weit weg ist. Zu den man mehr als acht Stunden mit dem Zug fährt. Wo keine gemeinsame Zukunft in Sicht ist. Der älter ist. Wir haben nicht auf sie gehört und es war eine der …
Leere Augen
„Wir sollten schon längst weg sein.“ Er liegt am Sofa, den Kopf über die Lehne herunterhängend. Das Haus gehört irgendeinem Kunden, wir sollten ein paar Dokumente holen. Es ist klassisch eingerichtet. Viel Ahorn, etwas Mahagoni. Ich kenne mich mit Holz nicht besonders aus. Dunkel, poliert. An den Wänden Malerei aus dem siebzehnten Jahrhundert. Oder später. …
Rhabarber
Mir ist es unangenehm wenn ich darüber schreibe, was alles nicht funktioniert in meinem Leben. Die Ausbreitung meines Selbstmitleids, das in Relation so wirkt als würde sich jemand nicht entscheiden können, welche seiner hunderten Unterhosen er anziehen sollte. Doch ich lebe nicht relativ, sondern es ist mein Leben und meine Gefühle. Vergleiche helfen lediglich soweit, …
Zwischendurch
Ich schreibe ein Buch mit, mache Lehveranstaltungen für vier Semester in einem, baue eine Website, habe einen großartigen Job und versuche wieder zu bloggen. Mir geht es gut. txt gibt es wieder sobald, mein Kopf aufhört zu schmelzen.
Taumelnde Fetzen
Es könnte schlimmer sein. Kleiner Dramaprince. Ich will schreien, laufen, alles hinwerfen. Alles vergessen. Das Problem ist nicht, dass es ist wie es ist, sondern was in meinem Kopf ist. Dass ich das Gefühl habe nicht kontrollieren zu können. Die Löcher bin ich gewohnt. Tiefe Gruben in die ich hineinstolpere und es mir die Luft …
Handlungsanweisung
If you like it, put a star on it.
Altlasten
Als ich nach Wien kam war ich übermotiviert. In allen. Zugleich hatte ich riesige Angst. Über die Zeit habe ich die Lust an fast allen verloren. Das Studium hat mich angenervt, weil nichts weitergegangen ist, die Arbeit war mir ein Übel, das ich vor allem gemacht habe, um andere nicht zu enttäuschen. Nicht einmal mehr …
Tagesstress
Der Tag ist zu lange geworden. Ich war verschlafen und kaputt, als mein Handy läutete. „Wir sitzen gerade im Coworking Space und besprechen den Login. Hast du Zeit vorbeizukommen.“ Ein paar Schuldgefühle was ich alles nicht gemacht habe und die Vorfreude etwas weiter zu bringen und dass ich gebraucht werde, haben mich zusagen lassen. In …
Rückkehr der Muse
„Was machen wir hier eigentlich? Wir sollten im Bett liegen und schlafen. Nicht nur der morgige Tag ist anstrengend, die nächsten Monate werden es. Du hast viele Dinge versprochen. Wie willst du die alle halten, wenn wir hier draußen sitzen?“ Ich blicke auf, zeige auf die Sterne. „Glaubst du, dass unser Leben zusammenbricht, wenn wir …
Schlafende Kugeln
Gestern hat die Uni wieder begonnen. Gestern ist mein Laptop kaputt geworden. Gestern war gestern. Als ich heute heimkam, war ich müde und kaputt. Am Vormittag hatte ich endlich alle Anmeldungen erledigt und die Termine in den Kalender eingetragen. Mich dabei wieder einmal gefragt, wie Menschen das Studium ohne digitalen Hilfsmitteln überstehen, vielleicht sollte ich …
Wortzug und Dank
Anstatt die Geschichten mit mir herumzutragen, nutze ich jede Gelegenheit sie loszuwerden. Oder ich warte bis sie verschwunden sind. Und sie verschwinden schnell. Zu schnell. Es wird wieder leichter. Das Leben. Vor zwei Wochen eine wichtige Prüfung geschrieben, heute eine entscheidende Arbeit abgegeben. Es tut mir gut Dinge abzuschließen. Auch wenn ich nicht ganz zufrieden …
Bis es zu spät ist
Zu langsam. Ich habe eine Entscheidung an mir vorbeiziehen lassen. Als ich diesen Blog begonnen habe, wollte ich txt schreiben und sonst nichts. Ich wollte all den Geschichten den Platz geben, der ihren zusteht. Doch dann kam das Leben. Alles war etwas holprig, hier war der Ort wo ich es verarbeiten konnte. Dann kam noch …
Weihnachtstanz
Mein Beine halten nicht mehr still. Ich muss tanzen. Aufstehen und tanzen. Es ist egal, dass ich im Zug bn. Er ist überfüllt, ich hüpfe durch die Wagen. Sehe keine Menschen, spüre nur die Musik. Königskinder. Ich bin dankbar. Für so vieles. Die letzten Tage gehören zu den schönsten in meinem Leben. Ich kann es …
Nicht mehr lange
In einer Woche geht es zu Mia. Ich freue mich darauf. Sehr. Monate seit wir uns das letzte Mal gesehen, gespürt haben. Auch wenn ich jeden Abend ihre Stimme habe, zerfrisst mich die lange Zeit. So oft möchte ich ihr einen kleinen Kuss auf die Wange geben, sie umarmen oder einfach ihre Hand halten. Ich …
Scheiß drauf!
Weil ich immer wieder verzweifle. Eine Nachricht mich umhaut und ich Stunden brauche mich wieder aufzurappeln. Ein Zündholz, das vom Auto zerfetzt wird. Ich suche all meine Stücke. Verstreut durch die Gedanken in der Nacht. Eingesammelt und wieder zusammen geklebt. Immer wieder. Seit Jahren. Ich bin nur ein kleines kaputtes Stück. Die Kraft, die mich …
Selbstbelehrung
Möchte ein bisschen schreien. Schreiben. Habe begonnen an der vorletzten für die Uni zu schreiben. Die Aufgabenstellung nur überflogen und gemacht, was ich bei anderen so oft kritisiere. Das Falsche. Nun muss ich noch einmal anfangen. Ich habe den Großteil der Literatur, doch das Theme läuft mir immer wieder durch die Finger. Bei den anderen …
Altersunwillig
Ich wollte einen langen Beitrag über Alter und Altersunterschiede schreiben. Warum wir Reduzierung brauchen und wo es falsch ist sie anzuwenden. Dass Alter Menschen weder klüger, noch dümmer macht und was das alles mit meiner Beziehung zu tun hat. Dann habe ich ihn gelöscht, weil ich zu dem Schluss gekommen bin, dass es mir scheißegal …
Aufstehen
Es fühlt sich ein bisschen wie ein Neuanfang an. Zu schnell nach oben gekommen, falsche Erwartungen von anderen und mir selbst. Ich konnte nur verlieren. Gemerkt hat es niemand. Jetzt stehe ich da. Wieder wackelig. Die Maske sitzt besser. Ich habe manchmal Angst, dass ich nur um Mitleid schreie. Dass ich mich selbst in eine …
Hausschnecke
Der Plan war hier einen Ort für schöne Texte zu schaffen. Aber am Ende kommt mein Mitteilungsbedürfnis durch, ich schreibe offen über mich und meine Umgebung. Ich habe es nie geschafft ein Tagebuch zu schreiben. Dreimal habe ich es versucht. Einmal habe ich ein paar Seiten geschafft. Ich habe den Geruch geliebt. Der Gedanke, irgendwann …
Verschwende meine Zeit
Das Haus nur kurz verlassen. Eine halbe Stunde bevor der Bäcker seine Türen schloss. Eines der wenigen Geschäfte, die heute offen hatten. Sie nennen es Neutralität. Also das feiern sie. Und National ist es auch. Die Milch war schon aus, so habe ich mir eine mit Vanille gekauft. Und Streuselapfelkuchen. Und Nussbrot. Wusste ich aber …