Ichung

Sie atmet laut. Kein Schnarchen, nur ein intensives Ein- und Ausatmen, das rauscht. Vielleicht weil ihre Nasenöffnungen noch so klein sind, vielleicht weil sie etwas aufregendes träumt. Ich sollte auch schon träumen. Immer wieder öffne … Weiterlesen →

Rücklockung

Verbittert, reizbar und aggressiv. Ich weiß nicht woher es gekommen ist. Der Stress. Die Unsicherheit. Die geschlossenen Türen. Direkte und indirekte Umwelt. Alter. Irgendwas. Enttäuschungen. Früher habe ich mich an meiner Gelassenheit erfreut. Lächelnd zusehen, … Weiterlesen →

Auflucht

Das Gewicht steigt. Jeder Muskel verspannt sich, jeder Knochen ächtzt. Zu lange stabil. Zu lange irgnoriert, was passiert. Ich will ein für meine Frau da sein, für mein Kind, genügend Geld verdienen, um sich nicht … Weiterlesen →

Jahresübergang

Ein Kind bekommen. Einen Computer gebaut. Ein Büro zum Arbeiten eingerichtet. Wieder begonnen zu studieren. Für das Schreiben regelmäßig bezahlt geworden. Eine Telefonanlage neu verkabelt und den Kopf blutig geschlagen. Zu wenig geschrieben. Alles ändert … Weiterlesen →

Pausendrang

Alles galoppiert. Ich bin noch. Versuche noch. Immer mehr. Und stolpere viel. Aufstehen und mit heißem Wasser die Nacht wegwaschen. Statt Schlaf gibt es momentan vor allem ausgiebiges hin- und herdrehen. Manchmal schreit das Kind. … Weiterlesen →

Textformant

Gute Texte brauchen Zeit. Wie Gemälde und andere Kunstwerke. Der schnelle Text kann gut sein, aber in den meisten Fällen hat er brüchige Stellen und fällt bei intensiver Nutzung auseinander. Texte müssen ruhen und abgeschmeckt … Weiterlesen →

Entscheid

Es gibt keine richtigen Entscheidungen, weil wir die Alternativen nicht erleben. Außer in Videospielen und Gedanken, wo wir die gleiche Situation immer wieder mit unterschiedlichen Parametern ablaufen lassen können. Leider gilt das Ergebnis nur in … Weiterlesen →

Minutenstille

Wenn der Kopf die Gedanken auf ihrem Weg in die Finger abschneidet. Ich möchte schreien; heraus kommt ein leeres Schnaufen. Ich versuche mich an andere Zeiten zu erinnern. Wie ich gefühlt, wie ich gelebt habe. … Weiterlesen →

Sproche

Die rote Hochzeit. Plötzlich frage ich mich, was er zuvor gemacht hat. Will wissen, wovon er lebte. Fünf Tage nach mir sein Geburtstag. Seit zwei Jahren sollte ich schon. Aber Vergleiche brauchen wir nicht. Jedes … Weiterlesen →

Texterlegung

“Überlege das Schreiben aufzugeben.” Teresa: “noooooin!” Miez: “Ahahahahahaha. (Dasgehtnicht)” Zeitlos: “Nein. Punkt. ;-)” Worte verweben. Geschichten tagelang in sich tragen, von einer Kopfhälfte in die andere schieben. Bis sie rund sind und man sie mit … Weiterlesen →