Ausgefranst

Es ist spät. Ich schaue auf die Uhr.

Mein Kopf ist leer. Gibt keine Story her.

Ich freue mich. Über die Welt. Wie sie ist. Und immer war. Auf und ab.

Eine wunderbare Frau. Selbst wenn sie manchmal weit weg ist, weiß ich, dass sie bei mir ist. Wenn man traurig ist, fällt das schreiben oft leichter. Doch wenn man glücklich ist, ist man glücklich. Das ist auch wichtig.

Lächeln. Der Text dem man nicht den Platz gibt, den er braucht und deshalb ist er nicht. Kann nie sein. Die Welt dreht sich weiter, auch wenn ich nicht jeden Moment bei ihr bin. Wie die Flüsse. In den Bergen.

Wir sind Worte.

Einfach zerrissen. Der Beitrag. Weil ich nur ein paar Gedanken los werden will. Ohne konkreten Ziel, ohne Faden, nur Ventil. Ich bin froh darüber, dass ich mich nicht als Sänger versuche. Oder gar dafür zu schreiben. Könnte mit den eigenen Liedern nicht leben. Müsste Jahre warten bis ich sie hören kann. Wie es mir auch manchmal mit den Texten passiert. Die einfach nicht passen wollen. Und wo ich es am wenigsten erwarte, bekomme ich die Rückmeldung, wie toll sie sind. Es wäre falsch sich in diesen Momenten unverstanden zu fühlen. Man sollte sich freuen. Ein wenig genießen. Motivation weiter zu machen. Ausgleich. Zum Alltag. Alltag zum Ausgleich.

Zeit besitzt man nicht und daher kann man sie auch nicht nicht haben. Zeit ist etwas, das immer da ist, aber nie fassbar. Zeit kann man nicht sparen und nicht verschwenden. Wenn wir von Zeit sprechen, meinen wir meist Prioritäten. Nicht alleine, was uns wichtig ist. Aber was uns wichtig und nur zu dieser Zeit möglich ist. Immer nur das wichtigste tun, kann funktionieren. Oder auch nicht. Freiheiten sind etwas wichtiges. Sie sich zu behalten ist die Kunst. Nicht in einen Strudel geraten, der die eigene Welt vergessen lässt, weil es einfacher ist. Welten reiben sich. Aneinander und manchmal auch in sich selbst. Funken fliegen, Späne fallen. Es kann etwas wunderbares entstehen oder auch nicht. Was es ist oder was wir daraus machen. Ich muss lernen öfter zu sagen, was ich denke. Es nicht so hübsch zu verpacken, dass es nicht mehr verstanden wird. Höflich, aber bestimmt. Ich kann nicht alle retten und oft ist es auch genau das falsche. Wenn ich die Sorgen abnehme, löse, wird es nicht selbst gemacht und man wächst nicht daran. Außer ich. Bis ich mich selbst nicht mehr ertragen kann. Das Ego ist jetzt schon unangenehm mächtig. In manchem Welten von großem Vorteil, in den Raum marschieren und ihn einnehmen. Machtspiele. Ich will mehr.

Das Spiel aus Licht und Schatten. Habe wieder begonnen mehr zu lesen. Habe vieles in den Griff bekommen, um mir noch mehr vorzunehmen. Unser Leben ist niemals fertig. Ständige Veränderung. Füllwörter füllen, aber nicht den Text. Grammatik orientiert sich an Regeln. Diese gilt es zu brechen. Es spielt keinen Unterschied, ob es auf festem Papier ist oder auf meinem Bildschirm. Manche bevorzugen es, Dinge auszudrucken. Andere glauben, dass sie dadurch Qualität bekommen. Wenn sie ein Buch kaufen. Oft stimmt es, oft nicht. Es geht um die Texte, die Geschichten, die Menschen. Nicht das wie sondern das was. Ich bin froh ein Teil davon zu sein.

Schnitt.

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