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	<title>Kommentare zu: Zukunftismus</title>
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	<description>Buchstaben zu Worte. Worte zu Sätze. Sätze zu txt.</description>
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		<title>Von: fj</title>
		<link>http://looka.at/zukunftismus/#comment-77</link>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 21:04:52 +0000</pubDate>
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		<description>ok, ich bin 44, immer noch ein Kindskopf, ich habe Träume, mache werden sich nie erfüllen, aber manchmal macht träumen auch einfach nur Spass und lenken ab. Andere werden sich erfüllen weil ich es will und dementsprechend hart dafür arbeite. Ich hatte nur die Hauptschule besucht und mit der 9 Klasse abgeschlossen. Deswegen bin ich mit 30 noch mal zur Schule gegangen um mein Abitur zu machen, damit mir die Möglichkeit bleibt doch noch zu studieren. Die Welt bewegt sich immer schneller, es reicht nicht mehr mit einmal gelerntem Wissen in der ersten Firma bis zu zur Rente zu kommen. Wir müssen ständig lernen, können immer mal neues versuchen, klar alles in gewissen Grenzen aber die findet man nur wenn man bereit ist sie zu überschreiten auch wenn das oft schmerzhaft ist. Wie sollen wir laufen lernen wenn wir Angst davor haben hinzufallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ok, ich bin 44, immer noch ein Kindskopf, ich habe Träume, mache werden sich nie erfüllen, aber manchmal macht träumen auch einfach nur Spass und lenken ab. Andere werden sich erfüllen weil ich es will und dementsprechend hart dafür arbeite. Ich hatte nur die Hauptschule besucht und mit der 9 Klasse abgeschlossen. Deswegen bin ich mit 30 noch mal zur Schule gegangen um mein Abitur zu machen, damit mir die Möglichkeit bleibt doch noch zu studieren. Die Welt bewegt sich immer schneller, es reicht nicht mehr mit einmal gelerntem Wissen in der ersten Firma bis zu zur Rente zu kommen. Wir müssen ständig lernen, können immer mal neues versuchen, klar alles in gewissen Grenzen aber die findet man nur wenn man bereit ist sie zu überschreiten auch wenn das oft schmerzhaft ist. Wie sollen wir laufen lernen wenn wir Angst davor haben hinzufallen.</p>
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		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://looka.at/zukunftismus/#comment-76</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 12:00:10 +0000</pubDate>
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		<description>mir tut es ehrlich gesagt ein bisschen weh wenn du so schreibst (bin aber auch ein richtiger melancholiker) . ich will/wollte nie der typ mensch sein, der später seinen versäumten träumen nachweint. dennoch stellten sich bei mir viele sehr harte schicksalsschläge in den weg, die einiges &quot;geträumte&quot; nicht möglich machten. mit sehr viel kampf befinde ich mich dort, wo ich jetzt bin. (zurückblickend, weiß man sowieso alles besser) du bist sehr breit denkend für dein alter (wenn ich das so salopp sagen darf), alle achtung. man muß auch lernen etwas bescheidener zu werden und zufrieden zu sein aufjedenfall. damit mein ich jetzt nicht runter-relativieren sondern sich auf kleine erfolge reduzieren. manchmal hilft mir nur das motto : &quot; da muss man halt das beste daraus machen&quot; so hart es klingt. das leben ist nicht immer eben, sagt meine schwester immer. das hört sich jetzt wohl wieder verbittert an, aber ich hatte gespräche dahingehend mit freunden meiner altersklasse, denen gehts genauso. das leben wird später etwas härter. in so mancher literatur hab ich sogar gelesen, es wird dunkler, aber so würd ichs nicht behaupten. ich liebe das leben mit allen seinen facetten, aber irgendwie rennt einem manchmal die zeit davon. ich kann nur sagen: nütze dieses/dein potential und den &quot;wein der jugend&quot;, denn hier kannst du dir deine flussweichen für später stellen. die flusskanäle werden später etwas enger. man steht immer mehr mitten im leben eben, was auch heißt dass man nicht mehr so easy links und rechts kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mir tut es ehrlich gesagt ein bisschen weh wenn du so schreibst (bin aber auch ein richtiger melancholiker) . ich will/wollte nie der typ mensch sein, der später seinen versäumten träumen nachweint. dennoch stellten sich bei mir viele sehr harte schicksalsschläge in den weg, die einiges &#8220;geträumte&#8221; nicht möglich machten. mit sehr viel kampf befinde ich mich dort, wo ich jetzt bin. (zurückblickend, weiß man sowieso alles besser) du bist sehr breit denkend für dein alter (wenn ich das so salopp sagen darf), alle achtung. man muß auch lernen etwas bescheidener zu werden und zufrieden zu sein aufjedenfall. damit mein ich jetzt nicht runter-relativieren sondern sich auf kleine erfolge reduzieren. manchmal hilft mir nur das motto : &#8221; da muss man halt das beste daraus machen&#8221; so hart es klingt. das leben ist nicht immer eben, sagt meine schwester immer. das hört sich jetzt wohl wieder verbittert an, aber ich hatte gespräche dahingehend mit freunden meiner altersklasse, denen gehts genauso. das leben wird später etwas härter. in so mancher literatur hab ich sogar gelesen, es wird dunkler, aber so würd ichs nicht behaupten. ich liebe das leben mit allen seinen facetten, aber irgendwie rennt einem manchmal die zeit davon. ich kann nur sagen: nütze dieses/dein potential und den &#8220;wein der jugend&#8221;, denn hier kannst du dir deine flussweichen für später stellen. die flusskanäle werden später etwas enger. man steht immer mehr mitten im leben eben, was auch heißt dass man nicht mehr so easy links und rechts kann.</p>
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		<title>Von: Looka</title>
		<link>http://looka.at/zukunftismus/#comment-75</link>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 11:33:44 +0000</pubDate>
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		<description>Du klingst nicht pessimistisch. Bei den meisten Dingen stimme ich dir zu. Nur ob man Träume haben kann, die einen nicht enttäuschen werden, ist schwierig. Schraube ich damit meine Erwartungen auf ein nach der Meinung von anderen realistisches Niveau? Sind es dann noch Träume? Ich glaube sie müssen für andere unerreichbar scheinen, nur man selbst muss daran glauben. Auch wenn man nicht alles erreicht, oft hinfällt. Irgendwann wird man, wie du schreibst merken, was einem wirklich wichtig ist. Und man kann auch einmal die Richtung ändern. Bist du nicht selbst ein tolles Beispiel dafür, dass man irgendwann erkennt, dass man nun lieber etwas anderes machen würde? War es nicht ein kleiner Traum aus dem Alltag auszubrechen und einen neuen zu beginnen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du klingst nicht pessimistisch. Bei den meisten Dingen stimme ich dir zu. Nur ob man Träume haben kann, die einen nicht enttäuschen werden, ist schwierig. Schraube ich damit meine Erwartungen auf ein nach der Meinung von anderen realistisches Niveau? Sind es dann noch Träume? Ich glaube sie müssen für andere unerreichbar scheinen, nur man selbst muss daran glauben. Auch wenn man nicht alles erreicht, oft hinfällt. Irgendwann wird man, wie du schreibst merken, was einem wirklich wichtig ist. Und man kann auch einmal die Richtung ändern. Bist du nicht selbst ein tolles Beispiel dafür, dass man irgendwann erkennt, dass man nun lieber etwas anderes machen würde? War es nicht ein kleiner Traum aus dem Alltag auszubrechen und einen neuen zu beginnen?</p>
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		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://looka.at/zukunftismus/#comment-74</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 07:25:17 +0000</pubDate>
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		<description>lieber looka.
ich will jetzt nicht pessimistisch klingen sondern eher &quot;erfahren&quot;. das leben bietet im verlauf viele watschn, die die vorhaben wieder relativieren oder gar nicht möglich machen.  träume sind äußerst wichtig, aber nur solange man davon nicht enttäsucht wird. ob der weg ist das ziel weiß ich auch nicht. wichtig ist es sich anzulernen in der gegenwart zu leben. das hier und jetzt aufsaugen. denn gestern und morgen gibts eigentlich nicht (mehr). als fast 36jähriger kann ich sagen, daß in der jugend das schönste gefühl war, alle möglichkeiten zu haben, die sich im erwachsenenalter im idealfall verdichten sollten. der vorteil wiederum am älter werden: man wird gelassener und hat nicht immer das gefühl etwas zu versäumen und vieles schon gesehen. somit kann man sich auf wesentlicheres oder genauer gesagt für einen selber passenderes konzentrieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber looka.<br />
ich will jetzt nicht pessimistisch klingen sondern eher &#8220;erfahren&#8221;. das leben bietet im verlauf viele watschn, die die vorhaben wieder relativieren oder gar nicht möglich machen.  träume sind äußerst wichtig, aber nur solange man davon nicht enttäsucht wird. ob der weg ist das ziel weiß ich auch nicht. wichtig ist es sich anzulernen in der gegenwart zu leben. das hier und jetzt aufsaugen. denn gestern und morgen gibts eigentlich nicht (mehr). als fast 36jähriger kann ich sagen, daß in der jugend das schönste gefühl war, alle möglichkeiten zu haben, die sich im erwachsenenalter im idealfall verdichten sollten. der vorteil wiederum am älter werden: man wird gelassener und hat nicht immer das gefühl etwas zu versäumen und vieles schon gesehen. somit kann man sich auf wesentlicheres oder genauer gesagt für einen selber passenderes konzentrieren.</p>
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		<title>Von: Looka</title>
		<link>http://looka.at/zukunftismus/#comment-73</link>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 22:48:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://looka.at/2008/zukunftismus/#comment-73</guid>
		<description>Der Zukunftismus besagt, dass die Zukunft nicht in den Dingen liegt, die erst kommen, sondern in denen, die wir heute machen. Doch wir können uns niemals sicher sein. Daher machen wir es jetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zukunftismus besagt, dass die Zukunft nicht in den Dingen liegt, die erst kommen, sondern in denen, die wir heute machen. Doch wir können uns niemals sicher sein. Daher machen wir es jetzt.</p>
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