26. Februar 2010 um 00:14 |
Ich konnte nicht schlafen gehen. Stattdessen habe ich die wirren Gedanken hinausgeschrien, sodass ich klarer denken und möglicherweise später schlafen kann. Einen der wenigen echten Probleme, die ich momentan habe. Einschlafen. Doch das soll uns nicht weiter beschäftigen. Es geht um dich. Um mich. Um uns.
Oft suche ich nach Verbindungen. Die Worte sind alle da, doch sie wollen sich nicht zusammenfügen lassen. Ich zähle sie frei auf, assoziiere und strauchle. Deine Stimme nach der ich mich sehne, dein Lachen das ich vermisse. Niemand kann mir die Erinnerung an die zwei schönsten Jahre meines Lebens nehmen und ich kann es kaum erwarten weitere unvergessliche Momente hinzuzufügen. Ich mag mich nicht sofort daran erinnern, aber es ist in mir. Manchmal versteckt, aber wenn es mir einmal nicht so gut geht, etwa wenn ich nicht schlafen kann, kommen sie heraus. Weihnachten, Sommer, Einkaufen, Urlaub, Balkon, Wald, Bank, Wiese, Kochen, Fernsehen, Couch, Nachtisch, Schlafzimmer. Es ist alles da.
Wenn es dir schlecht geht, versuche ich dich aufzumuntern. Es ist und wird mir nicht immer gelingen, aber das ist kein Grund es nicht zu versuchen. Ich versuche Emotionen mit Rationalität zu bekämpfen. Es ist dumm und doch habe ich manchmal Erfolg. Weitermachen. Für all das Schöne. Ich bin hier. Du sollst nicht das Gefühl haben, dass du mir etwas nimmst. Ich nenne es Tauschgeschäft. Mein Zeit für unsere Freude. Ich steige dabei ziemlich gut aus und es lässt mich lächeln, während ich es niederschreibe. Du und ich.
Kein Moment, den ich missen will. Nicht die schlechten und nicht die guten. Das auf und ab erhält mich am Leben. Die Nähe bei dir. Nie habe ich so empfunden. Immer Angst gehabt mehr zu sagen, als ist. Doch es ist, was ich sage und das ist wunderbar.
Wir haben noch vieles vor.
Wir beide.
2
25. Februar 2010 um 23:39 |
Feierabend. Sowas kenne ich nicht. Nicht wirklich. Und sowas ist kein Wort. So was müsste es heißen und es ist mir sowas von egal.
Was will eigentlich die Musik da?
Aufgewühlt. Ich. Man ergötzt sich am Leiden der anderen. In Büchern, in Filmen, im Radio, im Internet. Vergisst sich selbst, bei den anderen ist es immer schlimmer. Unberührt mitfiebernd. Scheißdreck. Ich kann mich noch erinnern, als mir die Tränen nach dem Lesen des Blogbeitrags über die Wangen geronnen sind. Ich trinke keinen Alkohol. Gedanken. Gedanken. Gedanken. Es hört nicht auf. Nicht weil ich es will. Sich zusammenreißen. Sagen sie so einfach. Von außen ist alles einfach. Es sind manchmal winzige Dinge, die zentnerschwer auf einen fallen, zu Boden drücken. Nichteinmal Luft zum schreien.
Es ist alles in Ordnung.
Man wird doch wieder zwischen den Zeilen lesen. Glauben zu verstehen, verstehen, einbilden. Ich werde nicht aufhören. Mit schreiben. Das würde mich umbringen. Höchstens noch weiter flüchten. Irgendwohin, wo mich niemand mehr kennt, wo es keine Möglichkeit mehr gibt irgendwas herauszufinden. Die Technologie ist hier, doch ich habe gehofft ohne ihr auszukommen. Es spielt jetzt auch keine Rolle. Was sich dazwischendrängt. Und irgendwo schreit ein Baby.
Das Netz, das mich hält.
Ich will nicht darüber schreiben, schreibe herum. Die Worte die nur kratzen. Oberflächlich. Ich glaube, dass alle Menschen kaputt sind. Gemessen an der Wunschvorstellung. Es gibt nur welche, die es besser verstecken und andere, die daran scheitern. Man sieht die anderen leuchten und ist es selbst, in den Boden drückend. Zugrunde gehen an den Gedanken. Weil wir sie nicht einfach steuern können. Weil nur so tun. Weil wir nach außen sind, statt zu geben. Frei zu geben, was in uns schlummert. Vielleicht würde dann auch nichts mehr funktionieren.
Kluge Sätze anderer.
Wir sind erst durch das Gegenüber. Weil es uns sieht. Zu dem macht, was es denkt, dass wir sind und wir annehmen. Gar nicht anders können. Verzweifelnd oder ignorant. Das Glucksen des Baches. Musik in keinen Ohren. Der umfallende Baum erzeugt kein Geräusch, da dies per Definition nur existiert, wenn es wahrgenommen wird. Der umfallende Baum. Er erzeugt Schwingungen. Wissenschaft ist die Flucht in das Messbare. Wissenschaft versucht die Welt einfach zu machen, was sie nicht ist. Vom speziellen zum allgemeinen und retour. Die Antwort ist der Durchschnitt und die Wirklichkeit gibt es nicht. Einzelfalle.
Solche Texte sind nicht schön zu lesen.
Ich habe genug Kraft. Bilde mir zumindest ein sie zu haben. Was immer noch kommen möge. Und wenn die Kraft mich lediglich über die Klippen hinausträgt ist sie genug. Die Menschheit ist ein Konstrukt, an dem man sich misst. Wer geht hat verloren. Ich verachte es nicht, doch die die bleiben tun mir weh. Das Netz sorgt für den Effekt. Und seien es nur Ähnlichkeiten. Das Video in der Dauerschleife. Real. Dinge passieren. Wer auch immer das nächste Mal mit einem Psychiater kommt, wird dafür bezahlen. Weil es einfacher ist zu drohen, als zu erklären.
Wie Schall und Rauch.
Freiheit der Autors. Ich kann schon längst nicht mehr frei schreiben. Doch danke ich der Person, dass ich es hier tun kann. Es kann verletzend sein. Sehr. Und ich stehe wieder auf und helfen allen, die mit mir fielen. Weil ich nicht der bin, der davon rennt. Ich bleibe. Während meine Beine festfrieren, werde ich euch halten. Die Zeit ist schon längst da. Sie war es immer. Doch wir sind zu beschäftigt, um uns damit auseinanderzusetzen. Nicht unbedingt etwas schlechtes.
Ich bin da.
Was auch passiert.
Runterkommen.
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22. Februar 2010 um 00:07 |
Immer, wenn ich in einer neuen Stadt bin, kann ich mich neu definieren. Die Menschen kennen mich und meine Masken nicht. Indem ich Teile aus meiner Vergangenheit erzähle, und andere auslasse, forme ich ihre Erwartungen. Erfülle ich sie in Folge, festigt sich das Gebilde, bekommt mit der Zeit Farbe und niemand wird mehr in Frage stellen, ob ich es bin. Weil ich es bin.
Mit jeder neuen Persona im Web das gleiche Spiel. Oder es ist ein Blick unter die Masken. Weil mir danach ist die bloße Struktur freizugeben. Auch wenn sie keine glatte Oberfläche bildet, verwirrend und manchmal verstörend wirkt. Eine Mischung aus sein und wollen.
Manchmal kommt es zur Fusion. Einzelteile werden von anderen zusammengetragen oder ich bin der Meinung etwas wieder hervorzukramen. Ich habe es nicht gewusst. Nicht einmal eine Ahnung gehabt. Nur, dass ich es nicht ablehne. Es war neu und ich habe erst damit zurecht kommen müssen. Und nun verstehe ich. Ein bisschen. Und ich muss eine Sache in ein anderes Licht rücken, da ich so nicht damit einverstanden bin. Sie sich falsch anfühlt, wenn ich sie lese.
Ich will gemocht werden. Von allen. Doch von manchen mehr. Als Freunde würde ich sie jedoch nicht bezeichnen. Ich trinke Kaffee mit Menschen, die mich weiterbringen, die mir das Gefühl geben etwas tolles zu sein oder die ich beneide. Bewundere. Ich bewundere dich. Das Leben nach der eigenen Vorstellung zu formen. Wie oft fühle ich mich schwach. Es ist leicht sich selbstsicher zu geben, je mehr man mit Menschen zu tun hat. Wenn man aufhört zu glauben, dass andere einem überlegen sind. Auch wenn sie es in manchen Bereichen sind. Jeder Mensch hat Schwächen, manche sind stärker verbreitet, andere einzigartig. Ich könnte es auch Eigenschaften nennen. Doch Worte sind nur soviel, wie wir ihnen beimessen. Nur die Bedeutung, die wir ihnen geben.
Jeden Tag eine Sache im Kopf haben und sie nicht machen. Es frisst einen auf. Wäre es in der Theorie so einfach und sobald man sich selbst überwunden hat findet man sich am Schreibtisch wieder und erledigt Dinge, die man wochenlang vor sich hergeschoben hat.
Die Menschheit ist kaputt. Gemessen an ihrer eigenen Erwartung.
Ich lasse mich oft in das Bild der anderen fallen. Wie sie denken, dass ich sei. Es zu bekämpfen bedeutet Anstrengung, die ich meist nicht bereit bin auf mich zu nehmen. Sie zu bestärken ist einfach, weil man nicht konfrontieren muss. Der Wunsch sie zu ändern fehlt. Ich kann anders. Könnte.
Höhen und Tiefen gegen die Gerade. Schnell fahren macht mir keinen Spaß. Es ist die Beschleunigung, die Fliehkraft, das abbremsen, was mich anzieht. Auf die Gefahr hin mit der Wand in Berührung zu kommen. Das Wissen immer besser zu werden. In dem wie man lebt. Weil man weiß, was man will und sich auf neues einlässt. Oder auch nicht.
Bleib niemals stehen.
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19. Februar 2010 um 19:17 |
Ich saß mitten in einem Termin, hatte meinen Laptop aufgeklappt um etwas zu zeigen, als sich mein Mail-Programm zu Wort gemeldet hat. Nur ein kleiner Einser hinter dem Titel. Mein Gesprächspartner hat es nicht mitbekommen. Während er noch spricht, drehe ich den Bildschirm zu mir und öffne die Inbox. Für ein paar Minuten werden die Stimmen gedämpft und ich höre ihre Stimme in meinem Kopf.
Spitznamen, die aus einem Spaß entstanden sind. Wir haben sie beibehalten. Vertrautheit.
Alle Gefühle in Worte zu packen, wo viele nach schweigen verlangen. Sich in die Augen sehen und verstehen. Die Wärme spüren. Ein sanfter Kuss.
Wir stehen im warmen Sommerregen und genießen. Den wunderbaren Moment.
Gemeinsam spazieren wir durch die Welt. Du erzählst mir von den Wolkenöfen und glitzernden Steine, ich passe auf, dass du nicht stolperst. Wenn dir kalt ist wärme ich dich. Du bringst die wunderbaren Farbkleckse in mein Leben. Zwischen all den Zahlen und grauen Plänen beginnt es zu leuchten. Meine graue Stadt beginnt zu leben.
Fragmente aus meinem glücklichen Kopf. Gedanken und Gefühle.
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19. Februar 2010 um 01:22 |
Losgelassen. Ich lebe aus dem Koffer. Seit zwei Jahren. Und müsste ich noch heute Nacht hier raus, würde es mir leicht fallen. Besitz gibt Sicherheit und hält auf. Was ich brauche ist soziale Nähe. Meine Kontakte sind über mehrere Länder verteilt. Hunderte Personen, mit denen ich mich auf einen Kaffee treffen und losplaudern kann. Kein umständliches kennen lernen, kein Wort über das Wetter. Wer nicht passt wird aussortiert. Nur das beste. Auch wenn sie in klassischen Denkweisen als durchgeknallt gelten mögen. Manche. Ich mag sie. Ein Netzwerk, das mich auffängt. Aufgebaut über mehrere Jahre, tausende Stunden, die ich investiert habe. Es hat sich gelohnt. Ich vertraue darauf, dass es mich auffängt. Egal in welcher Situation. Es nimmt mir die Angst vor der Zukunft. Zugleich habe ich gelernt, mich um das eigene Wohlergehen zu kümmern. Flexibilität. Wie man Kartoffeln anpflanzt, Getreide ohne Maschinen erntet, wissenschaftliche Arbeiten schreibt, Fenster putzt, kocht, recherchiert, Websites erstellt, Dinge verkauft. Drei gute Jobangebote abgelehnt. Eines mit von der Firma gestellter Wohnung. Ich kann machen, was mir Freude bereitet. Man muss mich hassen.
Ich erkenne Situationen schneller und setze mein Wissen so ein, dass es nicht nur der Sache hilft sondern auch mir. Irgendwann hat die Spirale begonnen, sich zu drehen und seitdem muss ich nicht mehr viel machen, um weiter zu kommen. Sich selbst zur Marke machen. Verkaufen. Aber niemals abheben. Nicht alle wissen, was sie an mir haben, aber manche. Sie schätzen es und ich bin ihnen dankbar dafür. Ich habe gewisse Mechanismen gelernt und nutze sie. Versuche dabei niemanden zu schaden, habe mich mehrmals zurückgehalten, wo es leicht möglich gewesen wäre. Menschen, die nicht verstanden haben, was ich mache. Wie ich es mache. Sie haben sich sofort angegriffen gefühlt. Ich habe mich hingestellt, sie haben sich nicht getraut, mir gegenüber zu treten. Ein Lachen. Idioten. Man kann nicht die ganze Welt retten. Zuerst kommt man selbst, dann kann man dazu übergehen, sich um den Rest zu kümmern. Jedenfalls in diesem System. Ich kenne andere, wo es darum geht, sich um andere zu kümmern. So viel angenehmer. Aber sie sind klein und nur selten für die Gesellschaft relevant. Wer von außen schreit, wird das System nicht bezwingen können. Man muss mit dem System arbeiten, sich einnisten und es verstehen lernen, dann kann man langsam beginnen Schalter umzulegen, Abkürzungen nehmen, frei sein. Man muss nur aufpassen, dass das System einen nicht erkennt und isoliert. Schade, dass man nicht speichern kann.
Manchmal treffe ich Menschen, die ich gerne begleiten möchte. Von denen ich glaube, dass ich etwas lernen könnte. Und sie von mir. Menschen, bei denen man erst auf den zweiten Blick erkennt, wie gut sie eigentlich sind. Jeder kann sich auf den Hügel stellen und verkünden, dass er der König ist. Spannender sind jene, die in der Masse stehen und diese lenken können. Oder die Gänge unter dem Hügel kennen. Ich lasse mich inspirieren und hoffe das gleiche zu tun. Freundschaft.
Weil ich nicht behaupte der beste zu sein, fühle ich mich besser. Ich stelle jeden in Frage, der sich über andere stellt, und mache es dadurch selbst. Ich renne nicht umsonst mit Kaputzenpulli durch die Gegend. Er ist angenehm und verschafft ein geiles Gefühl. Ebenso der Mantel meines Großvaters. Und sein Sakko. Die Masken hängen fein säuberlich an der Wand und sie wählen mich nach Bedarf. Wie viele Menschen bekommen nur die polierte zu Gesicht. Sie glänzt nicht, viel mehr ein mattes leuchten. Nicht zu offensichtlich sein und ihnen doch das Gefühl geben, dass etwas dahinter ist. Was glänzt, danach greifen sie. Ich will aber, dass sie fragen. Winzige Augen starren mich an. Ich lächle. Erzähle. Ein bisschen überraschen, aber nicht verstören. Dafür sind die meisten nicht geschaffen. Man muss nicht alles in Frage stellen, um jemanden zum denken anzuregen.
Freiheit bedeutet Abhängigkeit. Manchmal.
Es gibt keine Wahrheit und wer zu sehr von sich selbst überzeugt ist, wird belächelt. Ich lerne gerne andere Welten kennen. Schaue mich in ihnen um und nehme manchmal etwas um. Der größte Erfolg wäre eine neue Maske. Man kann mehrere zugleich aufsetzen und so durch die tiefe Schwärze leuchten.
Je länger man sich im System aufenthält, je mehr Punkte man untersucht, desto weniger Ehrfurcht hat man davor. Hinter den Fassaden findet man meist das gleiche Material. Es ist bloß Farbe, die uns zurückschrecken lässt. Noch gibt es kein Gebäude, das man nicht zu Fuß erklimmen könnte. Auch der höchste Berg, in all seine Massivität wird Stück für Stück abgetragen.
Ich lache sie aus. Und fühle mich dabei schlecht. Meine eigene Überheblichkeit macht mir zu schaffen und dadurch werde ich noch arroganter.
18. Februar 2010 um 01:26 |
Ich bin bei dir.
Das Leben mancher Menschen, so scheint es, ist ein ständiger Pfeil nach oben. Sie haben keine Probleme in der Schule, keine Probleme in der Arbeit, keine Probleme mit der Familie. Sie verdienen gut, haben eine tolle Wohnung, nette Freunde. Ihre Kinder sind die besten in der Schule und der Sex ist auch großartig.
Ich glaube nicht an perfekte Leben. Was keine Makel hat, ist eine Lüge oder eine Ausnahme in der Welt, indem jeder mal oben und mal unten ist. Viel wahrscheinlicher ist es, dass manche Leben vor sich hin schleichen, ohne großen Vorkommnissen, weder jene, bei denen man hochspringt, noch jene, die einen auf den Boden drücken, und manche einer Achterbahn gleichen. Keines ist gleich. Auch wenn man glaubt schon ganz unten zu sein, kann man nochmal fallen. Je höher man ist, desto tiefer fällt man und desto mehr Zeit hat man, sich wieder zu fangen.
Glück sollte man teilen. Mit Menschen, die man liebt, fliegt es sich noch schöner. Gemeinsam kann man sich später an die Momente erinnern, wo das Leben einen hochgehoben hat. Man konnte die Sterne fühlen, während einem die Sonne den rücken wärmte. Auch Leid sollte man nicht für sich behalten. Menschen leiden mit, aber wenn sie stark genug sind, können sie den Sturz bremsen. Sie sollten mit beiden Beinen auf dem Boden stehen, um festzuhalten, wenn die eigenen Füße ins schwanken geraten. Und sie sollten keine Angst davor haben mitgerissen zu werden. Nichts schmerzt mehr, als einen geliebten Menschen auf dem Boden zu sehen. Liegt man neben ihm, kann man vielleicht schon wieder lachen und sich gemeinsam aufhelfen.
Kein Moment, in dem ich nicht an dich denke. Kein Moment. Ich liebe dich. Und ich werde nicht zusehen, wie es dir schlecht geht. Nicht zulassen, dass du weiter fällst. Ich bin hier und ich stehe gut. Meine Hände sind stark und können dich halten. Meine Füße uns beide. Und wenn du dich wieder erholt hast, wirst du wieder selbst gehen. Ich werde neben dir herlaufen und aus dem lächeln nicht mehr herauskommen. Pures Glück, das mich in dem Gedanken durchströmt. Ich weiß, dass du stark bist und ich weiß, dass wir uns nicht einfach aufgeben. Dafür haben wir noch zuviel vor.
Ich bin hier.
2
16. Februar 2010 um 00:20 |
Universalkommunikation. Mit diesen hübschen Scheinen können wir unsere Wertschätzung in Zahlen fassen und Dinge tun, die wir sonst nicht tun könnten. Mein Bäcker braucht nicht alle zwei Wochen einen Stuhl, aber ich sein Brot. Er braucht Mehl und sein Zulieferer muss mit ihm und all den anderen Kunden in Kontakt bleiben. Dabei kann ich ihm helfen. Ohne Geld würde ich vom Zulieferer Mehl bekommen und es dem Bäcker geben, damit er mir Brot gibt. Da ich aber keine Säcke Mehl mit mir herumschleppen will und es möglicherweise schlecht wird, weil ich nicht so viel Brot brauche, könnte ich mir Schuldscheine geben lassen. Der Zulieferer schuldet mir Mehl. Diese Schuldscheine überlasse ich dem Bäcker für Brot und dieser kann sie direkt beim Zulieferer gegen Mehl eintauschen. Weil mein Wirt aber wenig mit dem Mehlschuldscheinen anfangen kann, gibt es das Geld. Ganz allgemein. Für jeden Zweck. So meint jedenfalls Luhmann und ich stimme mit ihm überein.
Was macht Geld aus den Menschen?
Wir sind Sammler und möchten immer mehr haben. Egal von was. Schließlich könnte man es einmal gebrauchen. Besonders schlimm ist es beim Geld, weil man sich damit alles holen kann. Je mehr man besitzt, desto mehr kann man machen. Ein Leben in der Möglichkeit. Damit könnte ich ein Auto kaufen. Oder auf Urlaub fahren. Ich könnte einen neuen Computer holen oder mich schick einkleiden. Doch Ware ist nicht genug. Für Geld gibt es Sex, eine saubere Wohnung, eine fertige Steuererklärung oder jemanden, der auf die Kinder schaut, während ich noch mehr Geld ansammle. Weil meine Arbeitsstunde mehr wert ist als die von anderen Menschen. Denkleistung. Ich sitze die meiste Zeit vor dem Computer, rede mit Menschen, präsentiere Konzepte und Lösungen. Das ist wertvoll, weil es nicht viele können. Essen zubereiten hingegen viele. Es sei denn, es ist besonders gut. Dann muss ich einen ganzen Tag arbeiten, um fünf Gänge zu essen. Andere bräuchten dafür eine Woche, in manchen Ländern ein Jahr.
Geld wiegt fehlende Freude auf.
Ich arbeite, weil es Spaß macht. Würde es das nicht tun, würde ich aufhören. Hoffe ich. Aber je mehr Geld man bekommt, desto unwichtiger wird die Erfüllung, die Arbeit mir sich bringt. Man sieht nur noch die Zahlen und vergisst, dass man sein Leben damit vergeudet zu vermehren. Man kann dann jeden Tag das beste Essen, die schönste und größte Wohnung haben, sich überall hinbringen lassen, die Kinder von den besten unterrichten lassen. Verlockend. Für Geld bekommt man alles. Für genug Geld kann man sich die ganze Welt kaufen. Liebe, Spaß, Freunde. Alles kein Problem. Die Echtheit spielt keine Rolle. Wie lange?
Ich habe Geld verabscheut.
Sie sehen unglücklich aus in ihren großen Autos. Wenn ich mit ihnen spreche, merke ich wie einsam es sein kann. Die Arbeit ist anstrengend, die Lebensqualität verbessert sich nur in manchen Bereichen. Der Unterschied zwischen einen Lamborghini und einem Ferrari ist auch nicht anders als bei einem Audi und einem Mercedes. Der Alltag ähnelt sich in seiner Spannungskurve. Die kleinen Dinge machen Freude. Die großen Dinge sind nicht mehr so groß, wenn man sie gewohnt ist. Aber man kann nicht los lassen. Sich nicht verabschieden von diesem Leben. Selbst wenn man ohne Arbeit alles haben könnte. Man braucht die Erfolge. Weiß anderes nicht mehr zu würdigen. Das System hat einen fest im Griff. Jede Leistung wird in Geld gemessen. Du bist nichts wert, wenn deine Arbeit nicht in Zahlen ausgedrückt werden können. Du bist anerkannt, wenn du mehr bekommst als die anderen. Dein Auto muss größer sein, die Brüste deiner Frau auch. Wer schlechte Noten in der Schule hat, ist weniger wert, weil er später einmal weniger Geld bekommen wird. Das System ist auf Leistung ausgelegt. Jedoch nur auf solche, die andere brauchen. Die sie kaufen können. Der Künstler ist erfolgreich, wenn alle seine Bücher wollen. Wenn sie gekauft werden. Es interessiert niemanden, wenn du deine Texte für alle frei verfügbar machst. Selbst wenn dich jeder kennt, wärst du nichts wert. Was verdient er denn damit?
Geld kann und darf nicht das Ziel sein. Geld ist nicht der Sinn des Lebens. Geld ist die Schuld von jemanden bei dir. Sieh mir in die Augen und sag mir, dass es das ist was du willst. Dass dir alle etwas schulden. Weil dann bist du mächtig. Sie müssen dir etwas geben, etwas für dich machen.
Ich habe meinem Leben noch keinen Sinn gegeben. Doch ich kann es auch so genießen. Etwas tun für Menschen, die mir wichtig sind erfüllt mich. Wenn sie es schwer haben an ihrer Seite stehen und wenn sie glücklich sind ebenfalls. Ihnen helfen, damit sie Erfolg haben und sie zum Essen einladen.
Ich will Geld.
Wir sind im System und müssen damit umgehen. Aussteigen ist eine Möglichkeit, aber nicht meine. Ich will nicht nicht danach entscheiden wie viel etwas kostet, sondern ob es Sinn für mich macht. Wenn ich etwas gut finde, will ich nicht darüber nachdenken müssen, ob ich es unterstütze. Nicht daran denken, ob ich es mir leisten kann jemanden zu besuchen. Ich nutze meine Fähigkeiten und lasse mich nicht entsprechend, was ich leiste zahlen, sondern was der Markt hergibt. Wir sind schon längst davon abgekommen Leistung zu bezahlen. Es geht um den Markt. Viele kümmern sich darum, dass das System weiterläuft. Bedürfnisse schaffen, anstatt zu befriedigen. Werte schaffen, wo keine sind. Ich bin mittendrin, sehe wie manche Zahnräder funktionieren und nutze dieses Wissen für mich. Ich halte es für falsch etwas zu tun, weil es andere Menschen nicht tun können. Am Ende geht es um mich und ob ich mich von meiner Schuld freikaufe oder etwas tue, weil ich es richtig finde, spielt für die anderen keine Rolle. Es ist eine Frage der eigenen Einstellung und die ist variable wie meine Masken. Wenn es die Situation verlangt, liegt meine Seele auf dem Tablett. Nehmt sie und werdet glücklich. Ich war es schon.
Manchmal scheitere ich an mir selbst.
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12. Februar 2010 um 02:45 |
Die Lichter der Stadt vor meinem Fenster. Ich setze mich in den großen Sessel und beginne zu zittern. Es kalt im Zimmer, den Mantel habe ich im Restaurant vergessen. Sehnsüchtig blicke ich zur Decke auf dem großen Bett. Es wird sich erst kalt anfühlen, etwas hart. Dann, nach ein paar Umdrehungen beginnt sich der Stoff an den Körper zu gewöhnen, saugt seine Wärme auf und speichert sie. Ich werde die Decke bis unters Kinn ziehen. Auf keinen Fall darf sie den Luftstrom meiner Nase verdecken. Ich brauche das Gefühl frei atmen zu können. Eine Angst deren Herkunft ich nicht kenne. Mein Vater ist in seiner Jugend beinahe ertrunken. Doch er hat mir erst spät davon erzählt. Ein Blick auf die Uhr. Kurz nach zwei. Es ist ein Bericht zu schreiben. Viel lieber würde ich meine Mails abrufen. Ob eine Nachricht von ihr da ist. Ein kleines Zeichen ihres Wohlbefinden. Das muss warten.
Der Kunde ist nicht bereit den Vertrag zu verlängern. Heutzutage sei so etwas nicht mehr nötig. Es würde gar das Geschäft schädigen, würde man solche Verpflichtungen eingehen. Ich starre an ihm vorbei, habe schon abgeschlossen. Er ist weder spannend, noch besonders wichtig. Das Treffen fühlt sich mehr wie ein Schrei nach Aufmerksamkeit an. Ich kritzle ein paar Worte in mein Notizbuch. Über das Leben, das meine und das der anderen. Ein junger Mann betritt das Büro, er wirkt nervös, sucht eine Frau. Mein Kopf beginnt zu zaubern. Wie er hunderte Kilometer gefahren ist, auf der Suche nach ihr. Sie haben sich auf einer Konferenz kennen gelernt. Eher einem Festival. Doch dann hat er ihre Nummer verloren. Nur der Name und die Firma. Mithilfe des Internets nicht schwer mehr über jemanden heraus zu finden. Doch warum hat er ihr keine Email geschrieben, nicht angerufen. Er soll einen Brief abholen. Ein Fahrradkurier. Ich konzentriere mich wieder auf meinen Gesprächspartner, der noch immer über die Konditionen spricht. Früher habe ich mir ausgemalt, wie es wäre einfach aufzustehen, ihm sagen, dass das keinen Spaß macht und zu gehen. Doch ich bin müde geworden. Müde in Frage zu stellen, müde mit den Menschen zu spielen, müde mich selbst zu suchen. Selbstfindungstrips sind mir sowieso suspekt. Wie ein Hund, der den eigenen Schwanz jagt. Wir müssen uns nicht jeden Tag neu erfinden. Für später bin ich zum Essen verabredet. Ein guter Freund, den ich schon zu lange nicht mehr gesehen habe.
Wir reden über die Arbeit, über früher. Erinnerungen an die gemeinsame Studienzeit. Das wilde Leben. Manchmal trauern wir ihm nach, manchmal holen wir es zurück. Die Nacht im Club verbringen. Doch die Leute bleiben jung, während wir älter werden. Im Morgengrauen durch die Stadt spazieren, philosophieren. Ich erzähle ihm von der Frau, die immer geschrieben hat und es noch heute tut. Er will sie seit der ersten Erwähnung kennen lernen, doch ich weiß selbst nicht wer sie ist. Nur ein Bild und die Texte. Ich bin fasziniert von den Worten. Noch immer. Sie können so viel tun. Man muss nicht alles machen, wenn man es auch lesen kann. Er schüttelt den Kopf und nennt mich radikal. Ich muss grinsen. Oder der Autor, der mehrere Preise gewonnen hat, aber dann von niemanden mehr beachtet wurde, obwohl seine Geschichten immer besser wurden. Irgendwas mit Eishockey. Aufmerksamkeit. Begrenzte Zeit. Frage der Einteilung, der Gewichtung.
Ich brauche die Musik zum arbeiten, zum schreiben, zum entspannen. Die Kopfhörer passen nicht zum Anzug wird mir gesagt, wenn man mich so sieht. Aber der Bericht ist fertig und ich rufe die Mails ab. Eines ist von ihr. Ich schließe kurz die Augen und spüre die Freude in mir. Es geht ihr gut, eine entspannte Woche und übers Wochenende wird sie mit einem Freund zu einem Konzert fahren. Es ist schade, dass ich nicht dabei sein könne, aber wir sehen uns die Woche drauf. Sie hat sich extra zwei Tage frei genommen. Die Zeilen tun gut. Ich antworte, erzähle von meinem Tag, den Fahrradkurier und dem Abendessen. Ein bisschen wie Tagebuchschreiben. Ich klicke mich durch ein paar Blogs.
Ohne es zu planen habe ich ein paar Brieffreundschaften begonnen. Via Mail. Nicht viele. Nur ein paar Personen, mit denen ich alle paar Wochen schreibe. Manche kenne ich, habe sie auf einen Tee getroffen und von anderen weiß ich nicht einmal den vollen Namen. Es ist etwas besonderes und es befreit. Der Alltag tritt etwas in den Hintergrund und die Welt der Worte öffnet ihre Pforten.
Kurz vor vier lasse ich mich ins Bett fallen. Der nächste Termin ist erst am frühen Nachmittag.
10. Februar 2010 um 18:11 |
Fucking awesome.
Du kannst immer glücklich sein. Oder auch nicht.
Das Internet hat mich eine Sache gelehrt. Neben tausenden anderen. Menschen sind unterschiedlich. In dem was sie denken, wie sie fühlen, woran sie Spaß haben, mit wem sie sich umgeben möchten, was sie vom Leben erwarten, wie sie zu bestimmten Dingen stehen, was Glück bedeutet und was Spaß bedeutet. Jeder Idiot ist ein Individuum und gehört respektiert. Oder nach Meinung anderer belehrt werden und geformt werden bis er die eigene Meinung übernommen hat. Wenn er glücklich ist, wenn ich es ihm sage. Ein Pool aus Möglichkeiten, um darin unterzugehen.
Ich springe auf und tanze im Kreis. He, he, he!
Würden wir uns darauf besinnen, dass jeder anders ist würden uns nur noch wenige soziale Beziehungen gelingen. Ich hasse den Ausdruck. Er ist abstoßend. Wir suchen Gemeinsamkeiten und verstecken manche Dinge, um uns miteinander verständigen können. Manche nennen es Höflichkeit, andere Gruppendruck und manche machen nicht mehr mit. Die haben es genauso schwer, weil sie damit überfordert sind, wenn es einmal doch passt. Wenn man ganz offen ist, Übereinstimmungen hat und sich wohl fühlen könnte. Ich glaube nicht mehr an das Leben, an die Menschen und den ganzen Scheiß. Nur um im nächsten Moment zu umarmen und allen zu erzählen, wir großartig das doch alles ist. Stillstand während wir uns im Kreis gehen. Eine neue Maske, eine alte vergessen, eine umformen. Die Summe der Einzelteile ergibt nicht immer ein ganzes. Manchmal ist es mehr, manchmal weniger und manchmal funktioniert Mathematik nicht. Eigentlich immer. Sie tun mir Leid. Die Mathematiker. Eine Annäherung. Nicht mehr. Weil die Welt zu viele Faktoren hat, um alle zu beachten. Wir könnten die Zukunft vorhersagen, doch wir schaffen es lediglich die Wirtschaft am Leben zu halten. Helle Seiten, dunkle Seiten. Es ist verdammt langweilig und anstrengend, wenn man immer alle Seiten beachtet. Es zumindest versucht. Und zugleich macht es einen aggressiv, wenn es jemand nicht tut. Noch aggressiver, wenn man dann darauf hingewiesen wird, dass es um eine Sachdiskussion geht. Ich bin keine verdammte Sache. Bin kein Produkt, das seine Gefühle mal eben abschalten und dämlich grinsen kann. Wobei ich letzteres vermutlich noch hinbekomme. Dämlich grinsend sitze ich da und starre sie an.
Skip, skip. Das Lebe lässt sich nicht weiterschalten. Linear bis zu seinem Ende. Auch wenn der Kopf versucht auszubrechen. Einbildung. Das ganze System ist kaputt und es ist alles was wir haben. Sich daran festklammern, um nicht unterzugehen. Der letzte Zug. Man kann einsteigen oder stehen lassen. Einsamkeit gegen Platzangst. Dann steht man auf den Gang und beobachtet die Menschen, wie sie sich vorbeidrängen, auf der Suche ohne zu wissen wonach. Beistriche sind auch eine unnötige Erfindung. Sprungmarke. Wie mir das Mark springt. Nur Mark rollt den Hügel hinunter wenn man ihn schubst. Scheiß Individualist. Lautes Lachen. Jetzt dreht er völlig durch.
Eine Kombination aus Worten. Worten. Worten konn I spater a no.
Die Vergangenheit holt mich ein. Flüstert mir ins Ohr, dass ich nur gute Texte veröffentlichen wollte. Texte mit einem roten Faden oder zumindest einem zentralen Gedanken. Sie sollten sich durch die Köpfe der Leser winden, meine Stimme zuckt durch ihren Körper. Hört mir zu. Ein Lächeln. Wie sollten sie mir auch zuhören, wenn sie bloß meine Zeilen lesen. Ich versuche es noch einmal. Hallo. Zusammenzucken. Ja, dich meine ich. Hör auf mich zu lesen.
Stilpause.
Es tut mir Leid, dass ich mit euch spiele.
Stilpause.
Hast du dir eigentlich einmal den Text angesehen? Wie zerfranst er ist, keine Wärme die ihn zusammenhält. Auch keine Kälte, die zumindest seine Form stabilisieren würde. Nur zähflüssige Worte, die man so schwer abschütteln kann. Leises Kichern. Der Gedanke, wie die Worte wieder bei den Ohren herauskommen. Zu viele schlechte Filme. Oder gute. Scheiß Subjektivität. Heute muss man eine Meinung haben. Sonst ist das Leben langweilig. Und wenn jemand eine andere Meinung macht, wirst du daran zerbrechen. Schließlich musst du dich verteidigen. Und wehe dem, der die andere Person mag. Kannst denn deine Gefühle nicht von deinen Worten unterscheiden? Wie viele Köpfe hab ich denn? Man kann von einem Menschen nicht erwarten, dass er sich selbst teilt. Dass er sich neben sich stellt und dann eine saubere Diskussion führt. Natürlich ist man ganz dabei. Natürlich fühlt man. Hätte man kein Interesse, würde man auch nicht diskutieren. Und wenn es nur das Geld ist, das man am Ende dafür bekommt.
Universalkommunikation.
Kannst du eine halbe Million annehmen ohne etwas zu fühlen?
Selbstbetrug. Man könne sich selbst ausblenden und dennoch interessiert sein. Dennoch sich für etwas einsetzen. Ohne Gefühle stünde man da und würde nicken. Welchen Unterschied macht es?
Dck you.
Ein Buzzword zwischen vielen und es fühlt sich so gut an es hinauszuschreien. Dass es um die Ohren peitscht und alles für einen Moment inne hält.
Das nächste Mal wieder anders.
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