28. Dezember 2009 um 15:34 |
Die Worte sind durch den Kopf geschwirrt, ohne Anfang und Ende. Ein Text nach dem anderen hat sich zusammengefügt, doch meine Augen waren geschlossen. Die Arme angewinkelt und die Finger ruhig. Sie lag neben mir, ich mochte nicht aufstehen, den Laptop anmachen und die Sätze abtippen. Zu schön der Moment. Doch heute ist der Tag danach, der Kopf ist wieder leer, ich bin faul, liege am Sofa und höre, wie sie sich im Bad föhnt. Später werden wir rausgehen, ein Stück mit dem Auto fahren und dann spazieren gehen. Sie hat etwas von einem Park erzählt, der irgendwelchen Adeligen gehört. Gehört nicht unbedingt in mein Bild einer guten Welt, aber Park ist Park und die Stadtverwaltung ist auch nicht immer perfekt. Jedenfalls werden wir durch das Städtchen gehen, sie wird mir Geschichten erzählen und ich ihr zuhören. Irgendwo setzen wir uns auf eine Bank oder wenn es zu kalt ist, in ein Café. Ich trinke Tee und sie Kaffee. Wir werden uns in die Augen sehen und lächeln. Eine kleine Berührung, ein Kuss.
Auf dem Heimweg fahren wir bei einem Geschäft vorbei. Kaufen für das Abendessen ein. Etwas mexikanisches. Fruchtig, scharf. Ich freue mich schon darauf. Wir werden gemeinsam in der Küche stehen, uns immer wieder berühren, wenn wir in den Töpfen rühren und die Pfannen schupfen. Dann machen wir ein paar Kerzen an und erfreuen uns an der Geschmacksexplosion. Ich werde sie fragen, ob sie als Nachspeise einen Apfel möchte, sie wird lachen und wir werden Pudding essen. Aneinandergekuschelt auf dem Sofa. Vor dem übersiedeln ins Bett ein Film. Nichts schnulziges, aber auch nicht zu viel Action. Wir treffen uns da einfach in der Mitte, nutzen gewisse Überschneidungen und sind glücklich.
Morgen geht es dann in die Stadt. Shoppen. Sie hat heute einen neuen Katalog bekommen und kann es kaum erwarten die Dinge anzuprobieren. Ich brauche eine oder auch zwei neue Hosen. Vielleicht noch etwas gemütliches für zuhause. Sie hat versucht mir zu erklären, dass eine neue Kollektion vergleichbar mit einem neuen Mobilgerät für mich sei. Ich könnte es kaum erwarten alle Funktionen zu testen und schauen, was man damit machen kann. Sie will in die Kleider schlüpfen, schauen, wie es an ihr aussieht und am liebsten alles direkt mitnehmen. Auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, verstehe ich es so. Ein bisschen zumindest.
Nebenbei denke ich bereits über Pläne fürs nächste Jahr nach. Man muss sich manchmal Zeitpunkte setzen, um etwas zu ändern. Von heute auf morgen wäre schön, aber bevor man sich damit sofort enttäuscht, setzt man sich lieber etwas größere Zeiträume. Nicht viel neues, mehr schreiben, mehr studieren, mehr leben. Woher ich die Zeit nehme weiß ich noch nicht. Ich werde weiter an meiner Effizient arbeiten müssen. Anders lassen sich zwei Leben nicht in einer Person vereinen. Zumindest muss ich nur einmal schlafen. Und das aktuell nicht besonders lange. Ihr werdet von mir hören.
25. Dezember 2009 um 11:35 |
Und alle Zeit ist relativ. Wir haben uns daran orientiert, wann wir Licht haben und wann nicht. Geordnet nach den Zeiten, wann wir jagen, anbauen, nichts tun können. Die Geburt Jesu wurde an ein passendes Datum im winter verlegt, um es besser mit den Ungläubigen vereinen zu können. Kommt zu uns, im Grunde sind wir alle gleich. Wir passen an, wie es uns passt. Damit alles einfacher ist und es spielt auch keine Rolle. Feiern wir den Geburtstag nur selten an dem Tag, an dem wir geboren wurden oder an einem Termin, wo möglichst viele Terminkalender meinen, dass man Zeit hat. Alle vier Jahre werden wir darauf hingewiesen, dass etwas nicht passt. Dass sich die Menschen geirrt haben. Oder auch nicht. Viel mehr dass sich alles bewegt, dass die Erde keine Konstante ist und nicht das Universum. Wann werden wir alle zwei Jahre nachstellen müssen oder nur noch alle fünf.
Die Zeit vergeht gefühlt schneller, wenn wir glücklich sind, und langsamer wenn nicht. Das Gehirn erledigt unterschiedliche Aufgaben und wir können nur warten bis wir nicht mehr sind. Die wiederkehrende Vorstellung wie lange man noch hat, anstatt darauf zu vertrauen, dass der Durchschnitt auf einen selbst niemals zutreffen wird. Ich könnte unglücklich vom Stuhl rutschen, auf der Tischkante aufschlagen und am Boden. Die Pläne der nächsten Jahre zunichte gemacht. Ich will sie jedoch nicht schon im vorhinein aufgeben, sondern sie viel mehr als Pläne sehen. Erwartungen an einen gewissen Zeitraum, den man zu einem unbestimmten Teil selbst beeinflussen kann. Je nachdem woran man glaubt. Ich halte nicht viel von Schicksal, kann jedoch auch nicht das Gegenteil beweisen. Nur die Vorstellung, dass es keinen Unterschied macht, was ich mache, weil schon vorherbestimmt ist, dass ich mache, was ich mache, stört mich. Sobald man beides mischt, past es für mich gar nicht mehr. Ich will selbst bestimmen, was ich mache und wenn es vorherbestimmt ist, dass ich glaube selbst zu handeln, dann soll es so sein. Für mich macht es keinen Unterschied.
Man nimmt sich ein paar Minuten seiner wertvollen Zeit, um seine Gedanken in Worte zu fassen. Wird wieder daran erinnert, dass man es schon nach wenigen Tagen nicht mehr geglaubt hat, jeden Tag zu schreiben und doch hat man daran festgehalten. Der Satz der Freundin, dass man erst irgendwann im Februar beim 24. ankommen wird, schwirrt noch durch den Kopf. Und es ist alles richtig. Doch es ist nur ein Seitenstrang. Ein vernachlässigbares Faktum, das in einer standardisierten Welt funktioniert. Nicht jedoch, wenn es um die eigene Welt geht. Ich bin nicht immer hier und da diese Welt nur existiert, wenn ich hier bin, kann auch nur Zeit vergehen, sich die Welt weiterentwickeln, während ich hier bin. Zugleich kann ich jederzeit zu einem gewünschten Datum reisen. In eine andere Welt in meiner Welt. Freiheit, lediglich limitiert durch meine Vorstellungskraft.
Frohe Weihnachten. Euch in eurer Welt.
19. Dezember 2009 um 01:03 |
Selbstmord. Freiwilliger Tod.
Ich habe mit dreizehn begonnen darüber nachzudenken. Das Leben. Und sein Sinn. Man kann es mit einer Kurve beschreiben. Ein verkehrtes U. Auf der X-Achse, also nach rechts, die Zeit die man mit grübeln verbringt. Auf der Y-Achse, nach oben, den Sinn den man sieht. Zu Beginn ist alles ein großes Rätsel, es scheint nicht zusammenzupassen, es passieren Dinge, die nicht passieren sollte. Die eigene Welt bricht zusammen. Warum passiert das? Warum gerade mir? Was mache ich auf dieser Welt? Was ist der Sinn? Langsam stellt man Zusammenhänge her. Glück, Freunde, Familie. Man ist hier, um etwas zu erreichen. Man kann sich selbst Ziele stecken, dem Leben einen Sinn geben. Es macht Sinn. Wenn man alles in ein halbwegs stimmiges Bild gebracht hat, ist man am Boden des U. Viele Menschen hören an dieser Stelle auf. Schließlich haben sie den Sinn erkannt, sie können nun daran arbeiten ihre Ziele zu erreichen. Warum sollte man weiter darüber nachdenken, wenn man die Lösung hat? Weil eins minus eins nicht null ergibt. Weil Menschen keine Zahlen sind. Eins minus eins ist nur eine Rechnung. In den von uns geschaffenen Regeln, kommt man damit zu dem Ergebnis null. Doch woher kommen diese Regeln? Wer sagt, dass es nicht auch anders geht? Abseits von Konventionen und den einstudierten Abläufen. Man beginnt damit die Logiken zu hinterfragen, mit denen Probleme gelöst werden. Man beginnt die Frage nach dem Sinn zu hinterfragen. Einfach leben.
Ich genoss es auf dem Geländer des Balkons zu liegen. Shirt und kurze Hose. Eiskalter Wind, der über meinen Körper fuhr, sich unter das Gewand schlich und meine Haare zum aufstehen zwang. Eine Drehung nach links und ich würde stürzen. Musik in meinen Ohren. Spiel mit dem Tod. So intensiv das Gefühl. Man hält dich für verrückt. Weltenwanderer. Erinnerungen. Manchmal bin ich nachts aufgestanden und habe mich in den Garten gelegt, die Sterne beobachtet. Unendlichkeit. Wir sind nicht wichtig. Keiner von uns. Es gibt keinen größeren Sinn. Doch füreinander unersetzlich. Jeder Verlust hinterlässt ein Loch, das man nicht füllen kann. Der Farbklecks, der bei der Ankunft hinzukam verschwindet. Hinterlässt nicht schwarz, sondern leere. Tränen rinnen über mein Gesicht. Als ich nach Wien gekommen bin, hat es aufgehört. Ich hatte gar nicht mehr die Möglichkeit dazu. Nur selten. Wenn ich alleine unterwegs war. Die eigene Stimme, die einen verstört. Die selbstaufgestellten und fremdgeleiteten Ziele verschwinden. Zurück im Jetzt. Nur der Moment der zählt. Ich kann nicht ausdrücken, was ich fühle. Jedes Wort schmeckt falsch. Ich möchte niemanden zu nahe treten. Gehöre nicht dazu. Nur in der Ferne. Stehe auf meinem Hügel in einer anderen Welt. Spähe hinüber und bin geschockt, von dem was ich sehe. Ich fühle. In mir dreht sich alles. Als hätten wir uns gekannt. So nahe. Erkenne mich wieder.
Ich habe aufgehört zu denken. Habe aus den Augen verloren, was mir wichtig ist. Mich leiten lassen von den Welten anderer. Dort war ich erfolgreich, habe gemacht, was sie selbst nicht konnten. Doch vergessen wer ich bin.
Bleib stehen. Halt die Welt an. Sieh dich um. Zoome hinaus. Wie du in deinem Zimmer sitzt. Alleine. Weiter weg. Durch das Fenster noch das Licht des Bildschirms. Das Haus. Die Lichter verschwimmen zu einem Streifen. Die gesamte Stadt nur noch ein Punkt. Ein Kontinent. Die Erde. Dunkel. Wieder hinunter zu der Gestalt, die sich nicht lösen kann. Man ist manchmal näher dran als man glaubt, als man es anderen sagen würde. Es ist nicht verlockend, sondern traurig. Es zerstört eine Welt. Eine, in der man nicht alleine ist.
Es hat mich verändert. Mich geweckt. Der Welt entfliehen, die Regeln ignorieren und neues ausprobieren. Grenzen ausloten, übertreten und frei sein. So frei, wie man es in diesem Körper sein kann. Doch es gibt keinen anderen. Nichts ist gut. Nichts in Ordnung. Meine Stimme verstummt, wenn ich schreie. Der Schmerz lässt mich spüren, dass ich lebe und dass ich es will.
Ich muss nur manchmal erinnert werden.
Es tut mir leid.
17. Dezember 2009 um 20:54 |
Ein Satz. Unklar. Drei Buchstaben. Ein Name. Ich verstehe nicht.
Scheiße, es tut weh.
Ich habe ihn fast nicht gekannt. Die Wege haben sich immer wieder gekreuzt. Der Name. Der Name ist in meinem Kopf. Das Bild. Kein Foto. Das Logo. Dann der Link. Ein Video. Von ihm. Während ich diese Worte schreibe, schaue ich es. Wieder und wieder. Schon den ganzen Tag. Wir haben nie lange miteinander gesprochen, kannten uns nicht wirklich. Doch mein Körper zieht sich zusammen. Ich habe Angst etwas falsches zu schreiben, kann jedoch nicht nichts schreiben. Will dass die Worte hinausgehen. Ich bin traurig. Was ich sage ist nichtig. Was ich bin. Ich denke an die Menschen, die ihm nahe standen. Seine Familie. Für einen Moment blitzt ein Bild meines Großvaters auf. Uns verblasst. Es ist etwas anderes. Ich habe nicht so viel gefühlt. Habe mich nicht so nahe gefühlt. Warum? Warum? Ich weiß es nicht.
Er war ein paar Jahre älter. Ich habe ihn bewundert. Es tut weh. Überall sehe ich sein Bild. Ein Nachruf. Ich besuche seine Website, lese seine letzten Tweets, sehe seine Projekte. Ich reposte Bilder aus seiner soup. Fühle mich klein. Doch die Welt ist verstummt.
Mir ist kalt. Die Decke wärmt nicht und ich will keine Wärme. Ich will verstehen. Es gibt nichts zu verstehen. Die Gedanken sind meist wirr und nur in kleinen Momenten schaffe ich es, sie zu Sätzen zusammenzufügen. Es geht nicht um mich. Meine Gefühle. Es ist. Ich will nicht.
Die Augen schließen. Ich gehe durch den Schnee. Barfuß. Die Welt schläft. Über mir die Sterne. Dem Wald entgegen. In Zeitlupe fallen Schneeflocken vom Himmel. Ich kann sie zur Seite schieben. Falle. Eine weiße Wolke stäubt auf. Langsam bedeckt mich der Schnee.
09. Dezember 2009 um 21:09 |
Ich denke nach, wie ich es dir sage, was ich empfinde. Worte. Rasen. Ein Unfall ohne Verletze. Nur Worte.
Ich liege allein im Bett, wenn ich an dich denke, und ich dich brauche. Gedanken. Rasen. Ohne nachzudenken.
Ich sehe dich vor mir, wenn ich hier sitze, und mein Herz pulsiert. Rasend. Bekommt keine Ruhe.
Ich bin allein in der Nacht. Genau wie du.
Ich bin mit dir zusammen. Genau wie du – mit mir. Einsamkeit gegen Zweisamkeit getauscht. Nicht darüber nachgedacht. Ohne Zweifel drauf eingelassen. Rationalität? Nein. Die haben wir zur Seite geschoben. Ausnahmsweise einmal. Ob ich rational bin? Nein. Nie. Ob du rational bist? Ja. Manchmal. Ob das zusammen passt? Ja. Immer.
Wir sind verbunden. Unsichtbar. Irgendwie. Zwei Herzen. Ein Schlag.
Gerne würde ich meine Worte nehmen und zerknüllen. Papier. So wie früher. Aber früher ist vorbei. Und Papier ist ausverkauft.
Deshalb male ich dir Herzen mit Schnee auf die Winterjacke und neben uns sitzen aufgeplusterte Vögel. Sie sehen uns nicht zu. Die Schneeflocken fallen und sie hungern. Still. Schweigend. Wir lachen. Laut. Prustend.
Möchte ich die Zeit eintauschen? Einen Moment davon? Eine kleine Sekunde?
Nein. Ich möchte sie verdoppeln. Jeden Moment mit dir.
Manchmal bin ich zerbrechlich. Sehr. Dann bin ich klein. Liege am Boden.
Manchmal bin ich verletzt. Sehr. Dann bin ich geschwächt. Sitze in der Ecke.
Manchmal bin ich emotional. Sehr. Dann bin ich am Ende. Sehe keinen Boden mehr. Ich falle und falle. Rase. Stürze hinab.
Du fängst mich auf. Immer. Öffnest die Arme. Drückst mich an dich. Fest. So fest, dass ich kaum Luft holen kann und du meine Rippen spürst. Ich höre auf zu atmen und mein Herz bleibt kurz stehen. Kurz. Ganz kurz. Dann spüre ich es wieder schlagen. Pulsierend. Intensiv. Und wenn ich noch einen Moment warte, dann spüre ich auch dein Herz. Leise. Klopfend. Will raus, raus aus deiner Brust, zu mir. Aber das lasse ich nicht zu. Ohne Herz kannst du nichts mehr spüren. Und das – das wäre schrecklich. Denn wie willst du dann meine Liebe spüren?
Denkst du gerade an mich? Ich zerknülle meine Worte erneut. In meinen Gedanken. Du fehlst mir. Ich fege die Worte vom Tisch. Alles Blödsinn. Gedankenwirrwarr. Schwachsinniges Zeug. Emotionen. Eingefangen und frei gelassen. Sie flattern durch die Gegend. Unkontrolliert und ungezähmt. Wilde Schmetterlinge oder aufgeplusterte Vögel.
Früher konnte man ein neues Papier nehmen. Einfach so. Neu beginnen. Heute geht es weiter. Immer weiter. Papier ist längst ausverkauft und unsere Geschichte hat längst angefangen. Ja.
Zwei Herzen. Ein Schlag. Wer braucht da noch Worte?
Dieser Text ist ein Geschenk von Mia Niemand. Ich liebe dich.
08. Dezember 2009 um 16:45 |
Kein Moment der Stille. Letztes Jahr habe ich mich an den Menschen erfreut, wie sie durch die Straßen gehetzt sind. Hier noch ein Geschenk, dort noch eines. Etwas für Tante Emma und den Freund nicht vergessen. Väter, die die kleinen Kinder hinter sich herziehen und Frauen, die den Ausgang nicht mehr finden. Ich bin dazwischen gestanden, habe all die Dinge angeschaut und nebenbei die Menschen beobachtet. Mich in ein Café gesetzt und ein paar Gedanken dazu aufgeschrieben. Heuer bin ich nicht einmal in die Nähe der Einkaufsstraßen gekommen. Einmal mit der U-Bahn unten durch. Mir fehlt die Zeit. Ich nehme sie mir nicht. Obwohl ich das erste Mal weiß, was ich für wen holen will. Ich habe eine kleine Liste begonnen, die sich mit der Zeit, meist zufällig gefüllt hat. Ein Wort, das ich aufgeschnappt habe, ein Wunsch, der nicht ausgesprochen wurde. Ich habe sie immer bei mir. Streiche manchmal etwas durch und ersetze es mit etwas anderem, verwerfe es ganz. In den Momenten dazwischen. Wenn ich in der Straßenbahn sitze oder an der Kassa warte. Es geht nicht darum viel auszugeben, sondern bei der Person zu sein. Sich mit ihr beschäftigen. Und wenn man falsch liegt, weiß man, gibt es das Versprechen im neuen Jahr mehr miteinander zu unternehmen.
Ich freue mich über Geschenke. Doch ich erwarte sie nicht. Sobald man erwartet, kann höchstens eine Erwartung erfüllt werden oder noch schlimmer und wahrscheinlicher, man wird enttäuscht. Möchte man diese Enttäuschung verhindern, streut man Hinweise, drückt die Menschen mit der Nase auf seinen Wunsch und am Ende bleibt der fahle Nachgeschmack sie benützt zu haben. Das ganze Fest benützt zu haben, um etwas zu bekommen, was man sich wahrscheinlich selbst kaufen hätte können. Erst gar nicht das Risiko eingehen sich selbst zu enttäuschen und sich am Schenken erfreuen. Früher habe ich nicht an mich geglaubt und mich deshalb frei gekauft. Etwas das so teuer ist, muss einfach gefallen und mir somit die Zuneigung bringen, die ich erwarte. Ein Spiel mit dem Feuer. Man leert Benzin hinein, verbrennt sich und bevor man realisiert was passiert ist, verschwinden die Flammen und über bleibt ein Häufchen Asche.
Was ist echte Nähe? Ich sehe ihr in die Augen, sie leuchten, ich fühle es. Wir sind eins. Glück wird mehr, wenn man es teilt.
04. Dezember 2009 um 08:57 |
Wir sitzen ums Feuer, trinken heißen Tee und kalten Wodka. Es hätte meine Geburtstagsfeier werden sollen, doch durch terminliche Differenzen, wurde es immer weiter zurück verschoben, sodass es nun ein vorweihnachtlicher Ausflug geworden ist.
Kurz nach drei haben wir uns um Tal getroffen, sind in zwei Autos umgestiegen und damit ein Stück den Berg hinauf gefahren. Der Weg war geräumt, aber doch glatt. Zweimal die Schneewand gestreift, ohne sichtbare Kratzer. Oben angekommen, sich in dicke Jacken gehüllt, den Rucksack aufgesattelt und losmarschiert. Normalerweise dauert es vielleicht eine halbe Stunde, wir waren etwas länger unterwegs. Ein Eingeständnis dem Schnee gegenüber. Die Hütte gehört meinem Onkel. Das letzte Mal war ich heroben, als ich noch zur Schule ging. Silvester feiern mit der Familie. Die Erinnerung sind eine Mischung aus Langweile, Anstrengung und Entdeckungen.
Es gibt keine Heizung, nur einen kleinen Ofen. Nach etwa einer halben Stunde wärmt er die Hütte so gut, dass man hin und wieder das Fenster öffnen muss. Vor allem, wenn acht Leute drinnen sitzen. Sie besteht aus zwei Räumen, die komplett voneinander getrennt sind. Der hintere Teil ist mit großen Holzstämmen zusammengebaut, zwischen denen der Wind hindurchpfeift. Drinnen stehen Maschinen und Material. Möchte man in den isolierten Teil, in dem wir uns befinden, muss man die Türe auf der anderen Seite nutzen. Strom gibt es nicht. Eine Gaslampe und Kerzen geben in der Nacht Licht. Doch wir haben nicht vor viel zu schlafen. Zu lange haben wir uns nicht mehr gesehen, jedenfalls nicht für längere Zeit. Vielleicht einmal auf einen Kaffee oder kurz in der Stadt begegnet. Nun haben wir zwei Tage für uns. Um uns die alten Geschichten zu erzählen und jeder neue aus seinem Leben.
Die Menschen haben sich nicht geändert. Wir werden alle älter, lernen neue Menschen kennen, manche studieren noch, andere arbeiten. Es spielt keine große Rolle. Eine gemeinsame Vergangenheit, hat von sich aus schon etwas sehr verbindendes. So sitzen wir da. Ich bin nicht mehr ganz so ruhig wie früher, frage herum und höre zu. Hin und wieder werfe ich einen Holzscheit ins Feuer, welches mit einem wohligen Knistern antwortet und eine Glutwolke nach oben bläst. Das Gesicht glüht, aber wenn man sich wegdreht, wird es innerhalb von Sekunden kalt.
In den Morgenstunden werden wir uns hineinsetzen. Die letzten Stunden im Kerzenschein vorbeiziehen lassen.
03. Dezember 2009 um 09:55 |
Donnerstag Morgen. Meine Augen sind verkrustet und mein Bauch schmerzt, als hätte ich schlafgewandelt und die ganze Nacht Situps gemacht. Ohne erbarmen den Körper hochreißen, in eine Boxershort steigen und ins Bad schwanken. Das Wasser ein paar Sekunden laufen lassen, damit ist richtig kalt ist. Drei Ladung ins Gesicht. Guten Morgen.
Es ist kurz nach acht, die restliche Welt ist schon in der Arbeit, als ich noch vor dem Regal stehe und überlege, was ich frühstücken könnte. Manchmal denke ich daran, wie es wäre einen Bürojob zu haben. Jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen, ins Büro. Bis zur Mittagspause lustloses herumklicken, ein paar Dinge erledigen, dann mit den Kollegen etwas essen gehen. In der Kantine? Am Nachmittag noch eine Besprechung und pünktlich um fünf raus. Urlaub ist fix zugeteilt. Sonderwünsche gibt es nicht. Dafür ist das Gehalt gut. Und regelmässig. Doch das ist nicht mein Weg. Ich habe mich nie aktiv dazu entschieden, das zu machen was ich heute mache, aber auch nicht dagegen. Die Nicht-Entscheidung im Nachhinein gerechtfertigt, weil ich mich damit wohl fühle.
Vor zwei Jahren bin ich nach Wien gezogen. Unwissend, was ich eigentlich machen will. Mal hier vorbeischauen, mal dort. Studieren wäre ganz gut. Stundenlang habe ich mir alles angesehen. Online und offline. Ich war bereits für Technische Informatik angemeldet. Dann war ich auf der Hauptuni und habe mich schlussendlich auf der Wirtschaftsuniversität für BWL inskribiert. Die ersten Vorlesungen waren in Ordnung. Ein Kennenlern Tutorium. Viele Typen mit wenig Ahnung. Aber es war in Ordnung. Dann war ich auf einem Barcamp, habe jemanden kennen gelernt, der sich länger mit mir unterhalten hat. Wir haben über die Zukunft und das Studium gesprochen. Am Ende habe ich mich für Kommunikationswissenschaften eingeschrieben. Die ersten Lehrveranstaltungen verpasst, aber dennoch überall hineingekommen. Ich durfte mir mehrfach anhören, dass es sich um eine wissenschaftliche Vorbildung und keine Ausbildung sei. Auch wenn das ganze sinnvoll ist, wenn man einmal Journalist werden will, aber es ist nicht das Ziel des Studiums. Ich wollte nie Journalist werden, aber Medien haben mich interessiert. Dann kam die Einladung von der Person beim Barcamp. Es ging darum, ob ich Lust hätte bei dem einem oder anderem Projekt mitzuarbeiten. Ich kannte niemanden in dieser Stadt, fand die Projekte spannend und war dabei. An manchen Tagen bis spät in die Nacht gearbeitet, irgendwann wurde eine Flasche Sekt aufgemacht und wir haben gefeiert. Eine tolle Zeit und heute ist es nicht anders. Nur das Geld wurde mehr.
Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Geld. Will es besitzen, um es auszugeben, halte nicht viel vom sparen. Überlegt ausgeben, abwägen was sinnvoll ist, aber nicht unter den Kopfpolster legen, bis es nichts mehr wert ist. Bis ich es nicht mehr genießen kann. Es ist nur Papier. Am liebsten arbeite ich ohne Bezahlung. Etwas tun, weil man es gern macht. Um jemanden zu helfen. Ein cooles Projekt. Wo man mit voller Energie dabei ist. Dahinter stehen kann. Es könnte so einfach sein. Wären da nicht die Ausgaben. Die Wohnung will bezahlt werden, noch mehr geht für Lebensmittel drauf. Ich habe mich selbst verwöhnt. Manchmal kaufe ich Werbung mit. Das Gefühl. Auch wenn das Produkt das gleiche ist, kann die Verpackung es besser schmecken lassen. Die Augen. Und so. Der Reiz mehr zu verdienen. Mit der eigenen Moral zu spielen. Die Firma hat sich hohe Werte auf die Fahne geschrieben und hält sie ein. Jedoch muss man selbst nicht immer nach diesen handeln. Das Leben ist, was wir daraus machen. Ich bin mir selbst verantwortlich. Und der Welt. Die Gesellschaft ist eine Konstruktion und ich stimme nicht mit allem überein. Jeder muss für sich entscheiden, wie weit er geht. Geld ist Bestechung. Auch wenn es ganz offen als Gehalt bezahlt wird. Was auf mein Konto kommt, entscheidet wie man handelt. Zu oft. Sich von materiellen Werten loszulösen, kommt dem Verlassen des Körpers ähnlich. Man kann Schmerz unterdrücken, aber was ihn auslöst, ist weiterhin da. Wir sind ein komplexer Organismus, der auf verschiedene Einflüsse unterschiedlich reagiert. Wir fühlen uns gut, wenn wir etwas erreichen. Oder Nahrung einnehmen. Jemanden, den wir mögen berühren. Kopfkino. Indem wir vorhersehbar handeln, können wir miteinander leben und kommunizieren. Wenn ich das eine sage, werde ich nicht das andere machen. In den meisten Fällen.
Ich muss mich langsam fertig machen, ein Treffen für die Uni. Wir sollen eine Reportage machen. Dabei wollte ich nie Journalist werden. Deshalb brennt die Uni. Wir haben sie besetzt und geben sie nicht mehr her. Es ist unsere Uni. Unsere Bildung. Unsere Zukunft. Danach treffe ich mit einer Frau, die ich schon zu lange nicht mehr gesehen habe. Wir werden viel reden und viel lachen. Ich freue mich darauf. Morgen dann ein berufliches Frühstück und dann wird gearbeitet und am Abend ein Vortrag gehalten.
Mein Leben ist großartig. Manchmal frage ich mich, ob ich das auch will.
02. Dezember 2009 um 00:20 |
Schließe deine Augen, lass die Musik ihr Werk tun. Dich durch eine andere Welt tragen. Eine Welt, die du nie selbst erlebst hast. Eine Mischung aus Wunschvorstellung und Erzählungen. Du wolltest dazu gehören. Berühmt werden. Berühmt sein. Jeder sollte dich anhimmeln, dich erkennen und dir zu Füßen liegen. Kein Club in den du nicht hineinkommst, kein Sternchen, das dich nicht einlädt.
Die Welt ist keine Discokugel.
Ich sitze auf einer Couch und spüre den Bass, wie er meinen Magen massiert. Neben mir die lokale Prominenz. Sie kotzt mich an. Das ständige an mich drängen, keine freie Minuten lassen. Oberflächliche Fragen und selbst wenn ich sie anschreie, freuen sie sich. Er hat mit mir geschriene. Das heißt er mag mich. Er beachtet mich. Ich kann den Unsinn nicht mehr hören. Wir sind alle Menschen und doch bilden wir uns ein anders zu sein. Allein dadurch, dass ich mich über die Oberflächlichkeit der anderen Menschen aufrege, mache ich mich selbst zu etwas besserem. Fühle mich besser. Die Reflexion führt lediglich in Sackgassen, bis man alle Gedanken von sich streift und wieder in die Menge fällt. Das Leben ist einfach ohne nachzudenken. Ein Funke, der ein Feuer entfacht an dem man sich so leicht verbrennen kann. Und spricht man darüber, erntet man Unverständnis. Dass es keine Rolle spielen würde, dass wir sind wie wir sind, dass die Gesellschaft es akzeptiert hat. Doch wer ist diese Gesellschaft? Sind es nicht wir selbst, die aufhören müssen unsere Taten zu gerechtfertigen, indem wir sie nicht in Frage stellen? Jemand leert mir einen Drink über das Hemd, noch bevor ich mich entschuldigen kann, wird er aus dem Raum gezerrt. Ich bin gestolpert.
Die kalte Nachtluft saugt sich an meiner Haut fest. Verschwitzt von der Bewegung und ohne Kopf stehe ich da. Die Welt dreht sich. Ohne mich und ohne dich. Die Menschen machen weiter. Und nur wir sind es, die sie ändern können. Jedes Wort, das wir sagen, jede Bewegung. Es ist ein Zeichen, es schlägt Wellen. Vielleicht. Zwischen Unsicherheit und Wahnsinn taumle ich der Straße entlang. Mein Gesicht ist verschmiert. Ich habe nichts getrunken, niemanden gesagt, dass ich gehen würde. Gehen. Zwölf Kilometer bis zur nächsten Zivilisation. Tausend Jahre um anzukommen. Bevor sie sich selbst auslöscht und nur Artefakte hinterbleiben. Die irgendwann gefunden und untersucht werden können. Von denen die, den Untergang überlebt haben und den frei gewordenen Raum nützen, um selbst zu leben. Sich selbst zu zerstören. Wie schon wir vor ihnen. Die Zukunft ist nur ein Streifen am Horizont. Wir laufen ihr hinterher, können sie niemals erreichen. Eine Luftblase, die zerplatzt bevor man sie berührt. Ihre Schönheit nur solange aufrecht bleibt, wie man sie aus der Ferne betrachtet. Jeder Mensch ist ein Kunstwerk, das sich selbst schafft. Kunst kann nicht objektiv betrachtet werden. Kein Moment in dem wir urteilen könnten oder gar weitergehen. Weitergehen als die anderen, weil wir zusammen gehen. Jeder Schritt, den wir machen, machen auch sie. Jeder Gedanke ist von uns. Nichts zu schützen. Außer die Gesellschaft vor sich selbst. Vor ihren Auswürfen des Pessimismus. Die Selbstkritik als zentrales Element. Als Bremse und Katalysator zugleich. Immer schneller, immer mehr. Immer weniger, immer leer.
Leere Worthülsen stürzen zu Boden, nachdem ich den Inhalt in die Nacht geschossen habe. Ich genieße die Freiheit der Einsamkeit. Spreche, singe, springe. Aus dem Gehen wird ein laufen. Mein Körper lässt sich treiben und trägt mich durch die Nacht. Ein Auto zieht vorbei. Mein Gesicht ist verschmiert. Alles beginnt zu glühen, die Lungen nur noch ein röcheln. Sich selbst ans Ende bringen. Ums nächste Eck laufen, auch wenn keines da ist. In den Wald hinein und wieder heraus. Der Dschungel unserer Seele. Ein Gebilde des Kopfes und dem Herz. Erfindung der Gefühle. Alles ist zu hinterfragen, weil es sein kann, dass es nicht ist, obwohl wir es haben. Man strauchelt, um wieder aufzustehen, während andere gehen um nicht zu straucheln. Angst haben vor der Richtung, die es nicht gibt. Vektoren. Von einem Punkt zu einem anderen. Immer am Ziel und nie ankommen.
Die Nacht ist die Nacht. Die Worte von mir. Die Vorstellung von euch.
Ich kenne mich selbst nicht mehr.
01. Dezember 2009 um 08:15 |
Kennen Sie den Witz vom Schnee, der nicht mehr kommen wollte, weil er immer schmutzig wurde? Gut, ich nämlich auch nicht.
Ich sitze auf dem Sofa, durch das Fenster schaue ich in die graue Stadt. Sie erscheint mir fremd und doch ganz nah. Tag für Tag bin ich in ihr, mit ihr. Seit zwei Jahren. Im Winter ist sie kälter, als das verschneite Tal, aus dem ich komme. Dort konnte ich mit den Ski bis in den eigenen Garten fahren. Hier kann ich höchstens aus der Straßenbahn in einen kleinen Matschhügel springen. Doch ich will mich nicht darüber beschweren. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, Dinge gemacht, die ich früher nicht tun hätte können. Die Stadt ist nicht schlecht. Aber grau. Und kalt. Jedenfalls im Winter. Selbst der Apfel-Zimt-Tee schmeckt nur halb so gut, als wenn man aus den Fenster blicken kann und die Vögel sieht, wie sie sich das Futter aus dem selbstgebauten Häuschen holen. Früher hatte ich eine Werkstatt im Keller. Hier stehen dort nur die Mülltonnen. Was ich damit sagen will? Im Winter vermisse ich das Land. Die schneebedeckten Wiesen, die Hügel und die Berge. Ausgedehnte Spaziergänge, und lange Abende vor dem Kamin.
Im Leben muss man immer wieder Entscheidungen treffen. Ich bin besser geworden, kann in vielen Situationen ohne langes Überlegen eine Richtung wählen, weil ich gelernt habe, dass man oft weiter kommt, wenn man ein kleines Stück in die falsche Richtung geht, statt stundenlang vor einer Gabelung zu stehen. Doch die großen Entscheidungen machen mir Probleme. Entscheidungen, die angeblich über das restliche Leben entscheiden. Wohin man zieht, was man lernt, mit wem man sich trifft und mit wem nicht. Wofür man seine Zeit einsetzt und wofür sein Geld. Ob man mehr auf sich selbst schaut oder auf andere. Ich habe viele Fehler gemacht. Nicht aus allen etwas gelernt. Weiter gekommen, als ich mir je erhofft habe und plötzlich noch viel größere Pläne. Ich kann mich entscheiden wohin ich gehe und doch schaffe ich es nicht mich festzulegen. Das ständige trippeln auf der Stelle.
Der Winter ist etwas hektischer. Nur wenige Leute halten sich gerne länger im Freien auf, ihnen ist kalt und sie sehnen sich nach dem warmen Zuhause. Geborgenheit. Ich mag die Kälte. Stehe manchmal nachts am offenen Fenster, lass die Luft über meine nackten Arme streichen. Die Härchen stellen sich auf, versuchen mich zu schützen, doch können es nicht. Die Haut spannt sich an, ein sanftes Zerren. Ich lächle. Blicke hinaus und frage mich zu welcher Uhrzeit man die wenigsten Menschen trifft. Irgendwo zwischen drei und fünf. Und Sonntags in der Früh.
Ich weiß bereits besser was ich will, als viele andere. Meint er. Ob ich mich mit denen vergleichen kann, will, frage ich. Er sieht mich an und wartet darauf, dass ich mir selbst antworte. Ich kann es nicht.
Ein Erfolg nach dem nächsten. Dabei mache ich nichts anders. Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich mache. Ich habe meine Freizeit auf ein Minimum reduziert ohne es zu merken. Der Freundeskreis beschränkt sich auf früher, Arbeit und Uni. Geld mag ich weniger, dafür glaube ich stärker an eine gute Welt. Und die Unfähigkeit vieler Menschen. Die Gedanken, was die anderen machen, werden weniger. Keine Zeit mehr sich damit auseinanderzusetzen. Oder ich sehe den Sinn nicht mehr. Viel besser noch etwas zu schreiben, das einem nicht gefällt und es dann doch zu veröffentlichen, weil man es so geplant hat. Und die anderen es immer anders sehen.
Ein Text pro Tag. Bis Weihnachten. Euer Adventskalender gefüllt mit Worten. Manchmal schöner, manchmal nicht. Ich freue mich auf die nächsten Tage. Das feste Vorhaben und der Unglaube an den Erfolg.
Ich bin gespannt.