26. Februar 2009 um 01:47 |
Leidenschaft Leben.
Manchmal falle ich in ein Loch. Tief und zerstörend. Bleibe tagelang liegen. Versuche ich herauszuklettern, rutsche ich ab und der Aufprall schmerzt erneut. Die eigene Unfähigkeit spüren. Alles außer Kontrolle. Wie immer. Doch in dem Moment wird mir klar, wie viele Dinge ich nicht beeinflussen kann. Als Folge scheitere ich. Habe mich selbst nicht mehr im Griff. Rutsche tiefer. Es ist dunkel. Ich stoße überall an, falle wieder. Und wieder. Menschen die nach mir greifen, zerbrechen mich. Schon die Frage nach dem Befinden kann mich erneut umwerfen.
Leiden schafft Leben.
Winzige Dinge lassen mich wieder aufstehen. Ich erreiche den Grund, sage mir dass es so nicht weitergeht und stehe wieder auf. Beginne zu laufen und alle Sorgen tropfen ab. Ich gewinne wieder Kontrolle. Nicht nur über das Jetzt, auch über die Zukunft. Nur zusammen ist die Zeit stark. Eine Erinnerung, ein Gedanke. Was ich erreicht habe und was ich noch will. Ich sehe die Dinge vor mir. Greifbar. Es kostet Energie, aber nicht so viel wie am Boden eines Loches herumzukriechen. Für mich und die Menschen, die mir wichtig sind. Neue Kraft die mich durchfährt. Musik im Kopf.
Leidenschaft leben.
25. Februar 2009 um 03:07 |
Schreie die Welt an. Manchmal ist es einfach nötig. Alles aufstauen macht nicht nur dich fertig sondern auch die Menschen, die dir wichtig sind. Du hast gelernt vieles zu schlucken und du hast immer wieder Wege gefunden irgendwie damit umzugehen. Ohne dass jemand dabei Schaden nimmt. Außer dir selbst. Das kann und wird nicht immer gut gehen. Etwas zurückgeben, nicht nur nehmen. Unfähigkeit die dir täglich geliefert wird. In dir braut ein Gemisch aus Wut und Ohnmacht. Du kannst andere nicht ändern. Helfen sich selbst zu ändern. Nicht alle und nicht sehr viel.
Diese scheiß Negativität, die dich hin und wieder erfasst. Und du bist selbst Schuld. Lässt dich davon berühren und stehst nicht darüber. Machst Dinge, die du nicht nötig hast und regst dich dann wieder über dich selbst auf. Und die ganze Welt. Weil du nicht mehr kannst, nicht mehr willst. Einfach schreien. Über alles und jeden. Spürst den Lärm in dir aufsteigen und kurz bevor er über deine Lippen quillt würgst du alles runter. Weil es in dieser Welt nicht mehr möglich ist. Weil du ein Image zu bewahren hast. Weil du genau das machst, was du nicht machen sollst.
Stille. Dröhnende Musik. Die Augen öffnen. Kurzes blinzeln. Den Kopf nach links und rechts kippen. Langes strecken und dann aufstehen. Die letzten Meter zum Gipfel gehen. Alleine. Umgeben von einem Meer aus Wolken. Kalte Luft und sanfte Sonnenstrahlen. In der Ferne andere Gipfel, wie sie ihre Köpfe durch die Wolkendecke stecken. Du setzt dich an den Felsrand. Die Beine über dem Abgrund. Ein tiefer Schluck. Dein Körper vollkommen entspannt.
Die Finger wandern langsamer über die Tasten. Die Worte weicher. Die Erinnerung an Texte, die dich selbst bewegten. Es ist Zeit für Veränderung. Du hast es schon vor Tagen entschieden. Nun ist die Zeit der Umsetzung gekommen. Ein zusätzliches Versprechen. Jeden Tag mindestens fünfzehn Minuten. Da kann man dreißig Minuten für Worte dran hängen. Der Körper ist nicht der einzige, dem es nach Bewegung lüstet.
Lass dich mitreißen. Von dir.
24. Februar 2009 um 02:00 |
Einzelne Tropfen fallen auf die Tastatur. Meine Haare sind nass vom Regen. Im Cafe sind mehr Menschen als sonst. Ich bin nicht oft hier. Die meisten sitzen im vorderen Bereich. Dort darf man noch rauchen. Sie unterhalten sich über das Wetter und die Finanzkrise. Eine junge Frau holt eine Zigarette nach der anderen aus der Packung. Legt sie fein säuberlich auf den Tisch und beginnt die erste zu rauchen. Ich schüttle kurz meinen Kopf, wische die Tropfen vom Bildschirm und beginne wieder zu schreiben.
Die letzte Besprechung ist zwei Wochen her. Ich kann mich noch genau erinnern. Es ging darum, dass ich eine tragende Rolle übernehmen sollte. Übernehmen könnte. Ich solle mir im Urlaub Gedanken darüber machen. Heute werde ich meine Entscheidung verkünden. Es ist mir nicht leicht gefallen. Es bedeutet mehr Arbeit. Später wird man mir sagen, dass ich mindestens drei Jahre investieren muss bis es sich rentiert. Aber es ist das richtige. Ich will es. Die Zeit ist gekommen, dass ich mich entscheide wo es hingehen soll. Es passt zu mir. Ich kann mich selbst verwirklichen und einen guten Grundstock für alle weiteren Entwicklungen legen.
Ich wollte einen Chai Tea Latte bestellen. Hatten sie nicht mehr. Dann halt etwas anderes. Einen Caffé Latte. Ich setze mich in den hinteren Raum. Der Kellner kommt zwar nur selten vorbei, aber die Luft ist besser. Nach einem kurzen Blick habe ich auch die Steckdose entdeckt und hole das Notebook aus der Tasche. Der Termin beginnt erst in einer knappen halben Stunde. Genug Zeit noch ein paar Zeilen zu tippen und Mails beantworten.
Vielleicht ist es eine Entscheidung fürs Leben. Vor solchen weiche ich grundsätzlich zurück. Die letzte war das Studium. Wobei ich auch da den Weg des kleinste Widerstands gegangen bin. Nur nicht zu viele Türen schließen. Lieber weitere öffnen. Bis ich irgendwann so viele Optionen habe, dass ich mich erst Recht nicht mehr entscheiden kann. Im letzten Jahr hat sich jedoch eine Richtung herauskristallisiert und diese werde ich weitergehen. Wenn es nicht funktioniert springe ich eben aus einem fahrenden Zug und hoffe, dass den Passagieren nichts passiert.
Es regnet noch immer als ich mein Notebook in die Tasche packe. Meine Kappe kann ich nicht finden. Dann halt nur den dicken Mantel. Winterschuhe habe ich mir heuer keine gekauft. In einer Ecke stehen noch Stiefel, aber die passen mir nicht mehr. Wäre auch übertrieben. In der Stadt wo alle fünf Minuten ein Schneepflug fährt. Und wenn es nur zum Salz streuen ist. In der Straßenbahn tippe ich auf meinem Mobilgerät herum. Was es neues gibt. Vielleicht ein paar Mails. Dann werde ich ruhig. Ich streife ein paar Tropfen vom Mantel. Es ist eine wichtige Entscheidung.
23. Februar 2009 um 00:54 |
Schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen schreiben löschen.
Was gibt es schöneres als in einer einer Phase der Unzufriedenheit, mit dem eigenen Worten, im Bett zu sitzen und im Takt der Musik auf die Tasten zu hauen. Als würde man musizieren. Aber man muss zugleich komponieren und das erste Konzert geben. Pause gibt es nicht. Hin und wieder das eine oder andere Wort löschen. Jedoch nur, wenn es einen Fehler enthält. Ansonsten muss immer weiter getippt werden. Da muss man gar nicht immer auf den Bildschirm schauen. Wie bei einem Instrument. Irgendwann beherrscht man es so gut, dass man verträumt vor sich hinstarren kann und die Melodie geht trotzdem weiter. Manchmal schließe ich auch die Augen. Im Moment stelle ich mir, mit geschlossenen Augen, vor wie bescheuert es ausschauen muss, wenn jemand mit Kopfhörern in seinem Bett, den Laptop auf den Schoß, schreibt. Die Augen zu und den Kopf zur Musik bewegend. Die Finger im Takt. Nicht zur Musik, aber gleichbleibend.
Qualitätstandards gibt es in dieser Welt nicht. Es geht nur darum zu produzieren. Das System macht sich über sich selbst lustig. Immer mehr, die produzieren und immer weniger die konsumieren. Ich halte das für eine Lüge. Einen Fehler. Eine Täuschung. Es hat immer viel gegeben, die produziert haben. Nicht für oder in der Öffentlichkeit, aber sie haben Inhalte generiert. Manche nur in ihrem Kopf, andere auf Papier, Leinwänden, Kassetten und anderen Grundlagen. Um zu konsumieren musste man sich die Inhalte umständlich besorgen. Direkt beim Erzeuger oder wahrscheinlicher über diverse Zwischenhändler. Das ist heute anders. Ein Klick und ich habe großartige Texte vor mir. Ich habe die Auswahl. Ich bin mündiger Konsument und nicht darauf angewiesen, dass jemand das vervielfältigt, was mich interessiert. Der einzelne Inhalt wird dadurch nicht weniger wert, aber ich kann jenen, die mich interessieren, die mir wirklich gefallen mehr Aufmerksamkeit geben, weil ich den Rest nur eines kurzen Blickes würdige und dann wieder wegklicke. Ich habe nicht genug Zeit für alles, aber darüber werde ich hier nicht schreiben. Bin auch schon wieder viel zu weit weg von dem, das ich schreiben wollte. Aber das habe ich auch gelöscht, daher kann ich mich jetzt nicht darüber aufregen. Einfach weitermachen. Weil die Tasten nicht stillstehen dürfen.
Und dann haben sie es doch getan. Für kurze Zeit ist nichts mehr mit ihnen passiert. Die Finger schweben über ihnen und warten auf den nächsten Befehl aus dem Gehirn. Man möge ihnen doch sagen, was sie tun sollen, doch es kommt nichts. Es kommt nichts.
Ich will nun nicht darüber schreiben wie gut es mir im Moment geht, weil ich diese gemixten Beiträge grundsätzlich nicht mag. Und hier noch weniger. Wir sind schon wieder mitten in der Phase, wo ich mich über das, was ich schreibe aufrege und dass ich mich darüber aufrege. Und es spielt keine Rolle, weil ich einfach wieder anfangen muss. Die Adern drücken sich durch die Haut und sagen mir, dass ich schon viel zu lange nichts mehr veröffentlicht habe. Nur Sätze. Winzige Schnipsel, die jeden Tag hinausgeblasen werden.
Das erste Mal etwas durchbrechen. Raus aus der Routine. Es ist Routine wenn man die Routine ständig bricht und man muss sich etwas neues einfallen lassen. Beispielsweise ein paar Texte von den Lieblingsautoren lesen. Oder eine Blogroll anlegen, damit die Leser etwas zu lesen haben während man nicht schreibt. Aber ihnen bleibt ja noch immer das Archiv. Das Archiv mit all den Einträgen aus den letzten Jahren. Sind ein paar gute dabei und viel schlechtes. Wird Zeit, dass aufgefüllt wird.
Ich komponiere. Worte zu Sätze und Sätze zu Geschichten.
06. Februar 2009 um 02:33 |
Noch sechs Stunden.
Die Geschichten lassen auf sich warten. Ich werde mich auch nicht mehr versuchend darauf zu beschränken. Privater Blog. Ich bin kein großer Autor. Hin und wieder entspringen meinem Kopf ein paar gute Geschichten. Schön verpackt finden sie auch ihre Leser. Doch mit etwas Übung können das viele. Andere die jeden Tag schreiben. Tolle Texte.
Ich liebe es zu schreiben. Geschichten. Sie tagelang in mir herumtragen und ihnen irgendwann einen Platz geben. In sich abgeschlossen. Manchmal offen. Teils real, teils fiktiv. Aber momentan sind sie nicht da und ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich welche erschaffen muss. Ich habe mich eingeschränkt. Wollte in dieser kleinen Welt nur Geschichten veröffentlichen. Ausschnitte meines Lebens. Nicht mehr. Geschafft habe ich es nur für kurze Zeit. Dann kam Ich dazwischen. Ein paar Tagebucheinträge. Schlechtes Gewissen. Der Plan sah anders aus. Doch ich glaube, dass die zehn Leser verstehen, wenn ich hier mehr privates rein bringe. Einige kennen mich persönlich. Andere nicht. Es spielt keine zu große Rolle. Ich will hier keinen großen Blog aufziehen. Will nicht an Konzepten schmieden oder nach Möglichkeiten suchen mehr Leser zu bekommen. Es geht nur um die Texte selbst. Und um das Ich.
Mein Leben. Vielleicht erzähle ich etwas aus der Arbeit, aus dem Studium, von verschiedenen Projekten. Oder auch nicht. Was mich gerade bewegt. Privat-Persönlich. Ein Blick hinter die Kulissen. Und doch wird es Grenzen geben. Manchmal durch Kryptomanie, manchmal durch schweigen. Das ist mein Leben und ich lasse euch gerne teilhaben. Höhen und Tiefen. So wie mich viele an ihren teilhaben ließen und es noch immer tun.
Ein weiteres Tagebuchblog. Unbedeutend. Ich halte niemanden auf. Kann nicht sagen wie es sich weiterentwickelt. Will ich auch nicht. Es dokumentiert in gewisser Weise mein Leben. Legt Gedanken dar, die nicht in ein großes Blog passen. Spontane Schreibergüsse und durchdachte Geschichten. Ein paar Träume. Erinnerungen. Eine bunte Mischung. Wie das Leben. Und noch etwas mehr.
Zum Ende eine kleine Bitte. Ich weiß, dass das Blog öffentlich ist und ich habe auch länger darüber nachgedacht Suchmaschinen auszusperren. Am Ende bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich das nicht will. Jeder kann auf den Blog zugreifen und dementsprechend werde ich schreiben. Dennoch bitte ich nicht sofort alle hierher zu leiten. Nur weil ihr in eurem Haus eine Party gebt und mich mit Begleitung einladet, komme ich auch nicht mit allen Leuten, die ich kenne, sondern wähle sehr genau aus. Wer soll mitkommen, wer passt dorthin, wem wird es gefallen.
Fünfeinhalb Stunden.
02. Februar 2009 um 17:41 |
Ich kann mich nur noch dunkel an meine ersten Geburtstage erinnern. Irgendwo sehe ich einen kleinen Jungen in einer Sandkiste spielen. Der Gartenschlauch befüllt einen See in einer Ecke. Mit Plastiksäcken verstärkt, damit das Wasser nicht ganz so schnell weg ist. Ihm gegenüber sitzt ein Mädchen. Sie graben im Sand, bauen Türme und reißen sie wieder ein. Irgendwann gibt es Kuchen. Ein paar Kerzen. Geschenke sehe ich nicht. Vielleicht habe ich die aber auch nur vergessen.
Was bedeutet dieser Geburtstag eigentlich? Man wird ein Jahr älter. Wissenschaftler versuchen die Alterung des Körpers zu stoppen und sind nicht besonders weit davon entfernt. Menschen leben immer länger. Das Gehirn stellt noch ein Problem dar. Ab einem gewissen Zeitpunkt werden nur noch wenige neue Zellen hergestellt. Dennoch vernetzen sich die bestehende immer weiter und es gibt noch keine Grenze. Zeit ist relativ. Menschen suchen sich ständig Anhaltspunkte um nicht durchs nichts zu wandern. Sie brauchen Dinge an denen sie sich orientieren können. Die Drehung der Erde in fiktive Einheiten umgerechnet gibt ihnen einen solchen Punkt. Sie halten sich daran fest und manche verzweiflen zugleich daran. Was bedeutetet es schon älter zu werden?
Die nächste Erinnerung ist in der Volksschulzeit angesiedelt. Der Junge ist größer geworden und hat offensichtlich mehr Freunde, die er nun einladen kann. Sie haben Schwimmflügel an. Und einen Hasen. Die Decke auf der sie sitzen ist ihr Boot und den Hasen müssen sie aus den Fluten retten. Topfklopfen gibt es später auch noch. Und wieder einen Kuchen. Geschenke. Lego Technik und anderes.
Was habe ich davon länger zu leben? Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die meisten Menschen gerade dies wollen. Manche glauben, dass sie irgendwann noch alles machen können, was sie machen wollen, aber sie machen es nicht. Weder heute, noch in der Zukunft. Man kann nicht alles verwirklichen, aber man darf auch nicht aufgeben zu träumen. Man kann ohne große Erfolge glücklich sein. Große Erfolge ist auch nur ein subjektives Maß. Ich will glücklich sein. Je länger ich lebe, desto öfter kann ich glücklich sein, desto öfter bin ich traurig. Es zählt nur die Veränderung. Vielleicht bewegt sich unser Universum mit beinahe Lichtgeschwindigkeit durch etwas noch viel größeres. Es spielt für uns keine Rolle. Beschleunigen wir ein Auto, spüren wir den Druck. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist egal. Sind wir immer glücklich, wissen wir gar nicht was glücklich sein bedeutet. Es muss immer noch mehr sein, um uns zu befriedigen.
Die Gymnasialzeit geht ihrem Ende zu. Alle Personen, die gekommen sind, kennt er aus der Schule. Zuerst wird Kuchen gegessen, dann geht es den Berg hinauf. Zu einer kleinen Hütte neben einem großen Latschenfeld. Dort werden sie ein Lagerfeuer machen und die Nacht verbringen. Zwischen den flachen Gestrüpp im Halbdunkeln verstecken spielen und der Hund wird bellen, wann immer er jemanden hört.
Ein Jahr ist vergangen. Doch es ist ein Tag wie jeder andere auch. Wir würden es nicht einmal bemerken, wenn bei der Geburt etwas falsch in die Papiere eingetragen wurde. Vielleicht sind wir gar nicht heute geboren, sondern gestern. Oder gar in einem anderen Monat. Was feiert man dann eigentlich? Wir freuen uns, dass es die Person gibt. Doch das tun wir auch an anderen Tagen. Vielleicht sogar noch mehr. Menschen legen sich so sehr an bestimmten Daten fest, obwohl sie gar nicht erklären können, was nun das besondere daran ist. Sollte der Geburtstag nur daran erinnern, dass die Zeit verstreicht, ist er überflüssig. Das werde ich jeden Tag durch die Jahreszahl. Ein Grund um zu feiern. Wie so viele andere auch.
Er sitzt in einem modern eingerichtetem Lokal. Seine Freunde und Projektpartner sitzen um den Tisch und man trinkt Cocktails. Ein paar Kleinigkeiten zu essen. Fotos werden gemacht. Kuchen gibt es keinen mehr. Geschenke werden fiktiv übergeben, das Geld landet am Konto, wo es darauf wartet für etwas ausgegeben zu werden, das er sich normalerweise nicht gönnen würde.
Raus aus dem System. Du kannst dir den Tag selbst aussuchen, an dem wir feiern, dass es dich gibt. Es kann mehrmals im Jahr sein oder auch seltener. Geburtstage sind überflüssig. Für mich sind es nun “Weil-Es-Dich-Gibt” Feiern.